Der HSV ist zurück! Seine erste Bundesliga-Saison seit sieben Jahren hat der Klub mit einem weiteren kleinen Ausrufezeichen beendet.
Zwar reichte es am letzten Spieltag bei Bayer Leverkusen nicht zum Sieg, doch das 1:1 beim Champions-League-Teilnehmer unterstrich einmal mehr, wie konkurrenzfähig die Mannschaft von Merlin Polzin inzwischen geworden ist. Vor allem der Saisonendspurt der Rothosen macht Hoffnung und Lust auf mehr.
In den vergangenen drei Partien gegen Eintracht Frankfurt, den SC Freiburg und Bayer Leverkusen sammelte der HSV starke sieben Zähler. Alle drei Mannschaften befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch im Kampf um die internationalen Plätze.
„Viele haben gesagt, dass wir in den letzten Spielen gar nichts holen werden. Jetzt haben wir sieben Punkte geholt. Ich glaube, mehr muss ich dazu nicht sagen“, erklärte Nicolai Remberg nach dem Remis in Leverkusen bei der ARD. Ein unglückliches Eigentor des 25-Jährigen hatte der Werkself zuvor den Ausgleich beschert. An der erneut starken Leistungen änderte das jedoch nichts.

HSV feiert „richtig geile Saison“
Bemerkenswert ist dabei nicht nur die jüngste Serie. Insgesamt punkteten die Hanseaten in dieser Saison gegen sechs Mannschaften aus der Top-Acht. Der überaus souveräne Klassenerhalt wurde also nicht ausschließlich über Spiele gegen direkte Konkurrenten gesichert. Der HSV war vielmehr auch gegen spielstarke und individuell besser besetzte Teams ein schwer zu bezwingender Gegner. Genau diesen Eindruck bestätigte Remberg selbst. „Wir können mit jeder Mannschaft mithalten“, sagte er dem NDR.
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Cheftrainer Merlin Polzin pflichtete ihm bei: „Es ist ein besonderes Ende einer besonderen Saison. Es hat unfassbar Bock gemacht. Wir haben eine Mannschaft gehabt, die mitgezogen hat, wir haben Fans gehabt, die uns immer unterstützt haben. Deshalb war es eine richtig geile Saison.“

