Für Alexander Røssing-Lelesiit laufen die letzten Monate alles andere als nach Plan. Erneut wird er dem HSV lange fehlen.
Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, verlief die Operation des Norwegers am Dienstag planmäßig und ohne Komplikationen. Dennoch müssen die Rothosen erneut mehrere Monate auf den 19-Jährigen verzichten.
Nach aktuellem Stand dürfte Røssing-Lelesiit mindestens drei Monate ausfallen. Eine Rückkehr ins Mannschaftstraining ist demnach frühestens nach dem Saisonstart Ende August realistisch. Damit verpasst das Talent praktisch die komplette Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Sowohl für den Spieler als auch für den Verein ist diese Nachricht ein herber Rückschlag.
Besonders bitter: Erst Anfang des Jahres hatte Røssing-Lelesiit bereits eine längere Pause hinter sich gebracht. Damals zog sich der Norweger im Derby beim FC St. Pauli (0:0) einen Syndesmosebandriss zu und fiel rund drei Monate aus. Umso größer war die Hoffnung, dass der Offensivspieler nach seiner Rückkehr wieder voll angreifen könnte.

Ein HSV-Kollege als positives Beispiel?
Doch genau dazu kommt es nicht. Ausgerechnet in seiner ersten Trainingswoche nach dem Comeback verletzte sich Røssing-Lelesiit kürzlich ein weiteres Mal an der Syndesmose. Die anschließende Operation wurde nun in Flensburg durchgeführt. Dort hatte sich Teamkollege Warmed Omari zu Saisonbeginn ebenfalls einem Eingriff unterzogen.
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Dieser Fall macht den Verantwortlichen zumindest etwas Hoffnung. Auch der Innenverteidiger erlitt damals eine schwere Verletzung mit Syndesmose-Beteiligung. Seine Rehabilitation verlief anschließend schneller als erwartet und ohne jegliche Rückschläge. Ob es bei Røssing-Lelesiit genau so sein wird?
Beim HSV hatte man ursprünglich geplant, dem einstigen Millionen-Neuzugang noch vor dem Ende der laufenden Spielzeit zum Comeback zu verhelfen. Nach der Sommerpause sollte er sich gemeinsam mit seinen Teamkollegen und in bester körperlicher Verfassung auf das zweite Bundesliga-Jahr des Klubs vorbereiten. Daraus wird vorerst nichts werden.

