Beim HSV hadert man noch immer mit dem Abgang seines einstigen Top-Talents Karim Coulibaly. Den 18-Jährigen zog es 2024 ausgerechnet zum Erzrivalen Werder Bremen. Doch immerhin winkt in naher Zukunft ein Geldsegen.
Der Innenverteidiger hat sich in dieser Bundesliga-Saison rasant entwickelt und zählt inzwischen zu den spannendsten Nachwuchskräften Deutschlands. Mit zahlreichen Einsätzen und konstant soliden Leistungen hat sich Coulibaly zu einer festen Größe bei Werder aufgeschwungen. Internationale Schwergewichte wie Paris Saint-Germain, der FC Chelsea und Newcastle United sollen den U21-Nationalspieler daher genau beobachten. Auch Real Madrid wurde bereits im Zusammenhang mit dem Teenager genannt.
Ein Sommertransfer scheint daher durchaus realistisch und könnte Werder Rekordeinnahmen bescheren. Mindestens 30 Millionen Euro wollen die Grün-Weißen für ihr Tafelsilber kassieren. Doch nicht nur die Bremer würden profitieren.

HSV: Geldsegen dank Ex-Talent?
Auch der HSV könnte kräftig mitkassieren. Coulibaly zog es mit nur 11 Jahren in die Jugend des HSV, wo er anschließend sechs Jahre lang ausgebildet wurde. Im Sommer 2024 wechselte er jedoch ablösefrei an die Weser. Zum großen Leidweisen der Rothosen.
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En kleiner Wermutstropfen: Dank der FIFA-Ausbildungsentschädigung stehen dem HSV bei einem etwaigen Verkauf seitens der Bremer finanzielle Anteile zu. Bereits im vergangenen Jahr flossen rund 70.000 Euro nach Hamburg, als Coulibaly seinen ersten Profivertrag unterschrieb.
Sollte nun tatsächlich ein Mega-Transfer zustande kommen, könnte sich dieser Betrag deutlich erhöhen. Bei einer Ablöse von 30 Millionen Euro wären laut Berechnungen der Sport Bild etwa 600.000 Euro für den HSV drin. Ein netter Zuschuss für das Sommer-Portemonnaie von Sportdirektor Claus Costa.

