Einen echten Torjäger hat der HSV in dieser Saison nicht. Gleich fünf verschiedene Spieler teilen sich den Top-Wert von fünf Treffern.
Zu ihnen zählt auch Sambi Lokonga. Neben seinen Stärken als tiefliegender Spielmacher überzeugt der Belgier auch in vorderster Front, erzielte bei der 2:3-Niederlage in Dortmund zuletzt das zwischenzeitliche 2:0.
Doch nicht nur sportlich sorgt Lokonga für Positiv-Schlagzeilen. Denn wie nun bekannt wurde, war er sogar noch deutlich günstiger als bislang angenommen. Statt der kolportierten 300.000 Euro überwies der HSV lediglich 100.000 Euro an den FC Arsenal. Über diesen Spottpreispreis, der im heutigen Profifußball beinahe absurd wirkt, berichtet die Sport Bild.

Der HSV verfolgt Lokonga seit Jahren
Der 26-Jährige ist damit nicht nur Leistungsträger und unumstrittener Stammspieler, sondern auch das wahrscheinlich größte Schnäppchen der Liga. Großen Anteil an diesem Mega-Deal besitzt Claus Costa. Schon 2018 hatte der heutige HSV-Sportdirektor den zentralen Mittelfeldspieler intensiv beobachtet – damals noch als Scout in Leverkusen. Ein Wechsel kam zu diesem Zeitpunkt nicht zustande, doch Costa verlor Lokonga nie aus den Augen.
Nur die Raute – Alle News rund um den HSV
Auch während dessen Stationen bei Crystal Palace, Luton Town und dem FC Sevilla blieb der Kontakt über das Scouting-Netzwerk des HSV bestehen. Als die Rothosen in die Bundesliga zurückkehrten und Lokonga selbst einen Neustart suchte, schlug Costa eiskalt zu.
Als Belohnung erhielt er einen Schlüsselspieler für einen absurd geringen Preis. Diese Mischung aus Geduld, Vorbereitung und perfektem Timing hat sich für den HSV voll ausgezahlt. Oder anders gesagt: Dieses Schnäppchen ist sogar noch beeindruckender, als ohnehin schon gedacht.

