Der Vertrag von William Mikelbrencis läuft zum Saisonende aus. Durch seine überzeugenden Leistungen aus den Vorwochen spielte er sich in den Fokus anderer Vereine.
Beim HSV entwickelte sich der 22-Jährige, dem die Bundesliga-Tauglichkeit vor Saisonbeginn von so manch Außenstehendem abgesprochen wurde, in der Rückserie zur Stammkraft. Aufgrund seiner enormen Weiterentwicklung steht eine Verlängerung des zum 30. Juni endenden Arbeitspapiers im Raum. Erste Gespräche zwischen Sportdirektor Claus Costa und Mikelbrencis-Berater Benjamin Jeandon wurden bereits geführt.
Jeandon wird sich jedoch auch mit weiteren Interessenten unterhalten, denen der Leistungsaufschwung seines Schützlings nicht verborgen geblieben ist. Wie das Portal „jeunesfooteux.com“ berichtete, denkt unter anderem der RC Lens an den offensivfreudigen Außenverteidiger. Der aktuelle Zweitplatzierte der Ligue 1 – nur einen Punkt hinter PSG liegend – wird sich aller Voraussicht nach für die Champions League qualifizieren.

Mikelbrencis winken Champions-League-Einsätze
Für Mikelbrencis könnte sich also die Möglichkeit ergeben, ins Heimatland zurückzukehren und zugleich auf der größten Bühne des Klubfußballs aufzulaufen. In Lens könnte er auf Saud Abdulhamid folgen, der dort auf ganzer Linie überzeugte, aber kaum zu halten sein wird. RC besitze zwar eine Kaufoption von rund 3,5 Millionen Euro, doch die AS Roma habe im Deal eine Rückkaufsklausel in Höhe von vier Millionen Euro verankert und dürfte diese aller Voraussicht nach ziehen.
Daher beschäftige sich der RC Lens frühzeitig mit Alternativen. Intern seien mehrere Spuren verfolgt wurden. Der ehemalige französische U20-Nationalspieler Mikelbrencis passe ins erstellte Profil. Denn er sei jung, durch seine sehr gute Ausbildung an die Rolle des Rechtsverteidigers gewöhnt und finanziell erschwinglich. Vorher müsste der 2022 aus Metz gekommene Profi sich aber gegen einen Verbleib beim HSV entscheiden.
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Wie Mikelbrencis über seine Zukunftsgestaltung denkt, ist nicht bekannt. In Hamburg hatte er über weite Strecken einen schweren Stand. In der Aufstiegssaison etablierte er sich unter Merlin Polzin zwar in der Startelf, geriet aber aufgrund regelmäßiger Defensivschnitzer immer wieder in die Kritik. Inzwischen hat Mikelbrencis diese weitestgehend abgestellt und setzt weiter offensive Akzente, was bereits drei Vorlagen in der Rückserie unterstreichen.

