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Nur die Raute » Zuletzt nicht im HSV-Kader: Polzin erklärt Philippe-Degradierung
HSV News

Zuletzt nicht im HSV-Kader: Polzin erklärt Philippe-Degradierung

Philipp Overhoff
Philipp Overhoff
11. März 2026
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Rayan Philippe
Foto: IMAGO

Die jüngste Nichtnominierung von Rayan Philippe für den HSV-Spieltagskader gegen den VfL Wolfsburg sorgte durchaus für Verwunderung.

Schließlich zählt der 25-Jährige bislang zu den torgefährlichsten Offensivspielern der Rothosen. Mit fünf Treffern ist Philippe gemeinsam mit Innenverteidiger-Talent Luka Vuskovic bester HSV-Schütze. Zudem gehört der Linksfuß mit einer gemessenen Spitzengeschwindigkeit von 35,2 km/h zu den schnellsten Profis im Kader.

Dass Philippe dennoch erstmals nicht im Aufgebot stand, erklärte Trainer Merlin Polzin am Rande des Dienstagstrainings ausführlich. „Rayan ist ein perfektes Beispiel, dass so manche Entscheidung menschlich schwierig ist, ihm den Kaderplatz oder die Spielzeit zu nehmen“, sagte der 35-Jährige. „Heruntergebrochen auf das, was ich von Rayan erwarte, ist, dass ich einfach höhere Ansprüche habe. Dass er schon deutlich, deutlich bessere Leistungen in dieser Saison gezeigt hat, ist auch klar.“

Damit dürfte Polzin im Wesentlichen auf die schwache Leistung gegen Bayer Leverkusen (0:1) angespielt haben. Als nomineller Linksaußen enttäuschte Philippe auf ganzer Linie, die Bild bezeichnete seinen Auftritt in ihrer Einzelkritik gar als „lächerlich“. Den Stammplatz aus der Hinrunde musste der Franzose bereits vor einigen Wochen abgeben.

Rayan Philippe
Foto: Getty Images

HSV: Polzin hofft auf „nächste Schritte“ von Philippe

Polzin sieht die Gründe für das aktuelle Formtief auch im Umfeld des Spielers. Philippe, der im vergangenen Sommer für rund 2,5 Millionen Euro von Eintracht Braunschweig nach Hamburg wechselte, sehe sich auch mit neuen Rahmenbedingungen konfrontiert. „Er musste sich auf seinem Karriereweg durch vieles durchkämpfen. Jetzt ist er in einer deutlich größeren Stadt, mit einem deutlich größeren Interesse an seiner Person. Man muss sich auch mit dem Druck zurechtfinden“, erklärte der Cheftrainer.

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Für den HSV-Coach ist die Kadermaßnahme deshalb auch ein Signal. „Da gehört so eine Phase auch mal dazu. Das ist nicht ganz so dramatisch“, sagte Polzin und ergänzte: „Ich habe ihm damit klar aufgezeigt, dass an den Dingen gearbeitet werden soll. Ich hoffe, dass wir die nächsten Schritte gehen.“

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