Die bisherige HSV-Zeit von Yussuf Poulsen verlief definitiv nicht nach Plan. Immer wieder wurde der dänische Angreifer von Verletzungen zurückgeworfen. Die erhoffte Rolle als Schlüsselspieler konnte er deshalb nur selten ausfüllen.
An seiner grundsätzlichen Verbundenheit zum Verein hat das aber nichts geändert. Im Gespräch mit der Sport Bild zeigte sich der 32-Jährige offen für einen Verbleib über den Sommer 2027 hinaus. „Wenn die Möglichkeit besteht, sage ich nicht ‚Nein‘“, erklärte Poulsen mit Blick auf eine mögliche Vertragsverlängerung. „Der HSV ist ein super Verein.“ Und mehr noch: „Für mich kam eigentlich auch kein anderer Bundesliga-Klub infrage, für den Fall, dass ich Leipzig jemals verlassen sollte.“
Poulsens aktueller Vertrag läuft noch bis zum Ende dieser Saison. Ob die Rothosen aber tatsächlich eine Verlängerung anstreben, dürfte von mehreren Faktoren abhängen. So zählt der Routinier zu den Topverdienern im Kader und streicht derzeit knapp zwei Millionen Euro pro Jahr ein. Ein Gehalt in dieser Größenordnung wird der HSV bei einer etwaigen Verlängerung wohl kaum noch einmal auf den Tisch legen.

Poulsen ist für den HSV wichtiger denn je
Vollkommen ausgeschlossen ist ein neuer Vertrag deshalb aber keineswegs. Im Gegenteil: Sollte Poulsen in diesem Jahr endlich über längere Zeit fit bleiben und seine Qualitäten regelmäßig auf den Platz bringen, könnte eine Verlängerung zu deutlich reduzierten Bezügen durchaus zum Thema werden.
Wie wertvoll der 87-malige Nationalspieler sein kann, zeigte er zuletzt nämlich gegen den 1. FC Köln (2:1). Nach seiner Einwechslung brachte Poulsen umgehend neue Energie ins Offensivspiel und erzielte den Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0. Hinzu kommt, dass er in Abwesenheit der verletzten Sturmpartner Terem Moffi und Patson Daka eine absolute Schlüsselrolle inne hat. Gelegenheiten, um sich für einen neuen Vertrag zu empfehlen, bieten sich also reichlich.

