Auf der rechten Abwehrseite des HSV herrscht akuter Handlungsbedarf. Nach den Abgängen von William Mikelbrencis und Leihspieler Giorgi Gocholeishvili steht mit Bakery Jatta nur noch ein Kandidat für die Position im Kader.
Entsprechend intensiv arbeiten die Verantwortlichen an einer Lösung. Dabei werden zwei Kandidaten in den letzten Tagen immer wieder genannt. Die Rede ist von Elias Baum und Laurin Curda.
Vor allem bei Frankfurt-Juwel Baum scheint das Interesse des HSV konkret zu sein. Laut Bild-Informationen hat der Rechtsverteidiger das Trainerteam um Merlin Polzin und Loic Favé mit seiner dynamischen Spielweise sowie seinem Auftreten auf und neben dem Platz überzeugt. Die Mopo ergänzt, dass bereits erste Gespräche mit dem Berater des U21-Nationalspielers stattgefunden haben sollen.
Ein Transfer dürfte allerdings etwas kostspieliger werden. Baum besitzt in Frankfurt noch einen Vertrag bis 2028 und soll nur per festem Transfer verfügbar sein. Die Bild beziffert die mögliche Ablöse auf drei bis fünf Millionen Euro. Konkurrenz gibt es ebenfalls reichlich: Dem Bericht zufolge sollen mit Werder Bremen, dem FC Schalke 04 und dem FC Augsburg weitere Bundesligisten hinter dem 20-Jährigen her sein.

Ist der HSV bei Curda zu spät dran?
Parallel dazu beschäftigt sich der HSV auch mit Laurin Curda vom SC Paderborn. Der 24-Jährige spielte eine starke Saison, erzielte sieben Tore in der 2. Bundesliga und wurde durch seinen entscheidenden Treffer in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg (2:1 n.V.) zum Aufstiegshelden. Der Mopo zufolge haben sich die Hamburger bereits ausführlich nach den Rahmenbedingungen eines möglichen Deals erkundigt. Konkrete Verhandlungen sollen bislang jedoch nicht erfolgt sein.
Interessant: Aus Curdas Umfeld ist zu hören, dass dieser einen Wechsel zum HSV als grundsätzlich attraktiv ansieht. Allerdings befindet sich der rechte Flügelverteidiger dem Vernehmen nach mit anderen Vereinen, darunter auch der 1. FC Köln, bereits in fortgeschritteneren Gesprächen.

