Der HSV hat die Rückkehr von Fabio Vieira perfekt gemacht. Nach wochenlangen Verhandlungen erzielten die Verantwortlichen eine Einigung mit dem FC Arsenal.
Für den 26-Jährigen zahlen die Hamburger übereinstimmenden Medienberichten zufolge rund neun Millionen Euro. Vieira unterschreibt demnach einen Vertrag bis 2030, den Medizincheck absolvierte er am Sonntag im UKE-Klinikum.
Schon zuvor hatte zwischen Spieler und Klub eine vollständige Einigkeit bestanden. Vieira machte keinen Hehl daraus, nach seiner erfolgreichen Leihe unbedingt in den Volkspark zurückkehren zu wollen.
Für die HSV-Fans besteht also guter Grund zu Freude: Mit seiner seinen herausragenden Technik und seiner Kreativität avancierte der Portugiese in der vergangenen Saison schnell zum Publikumsliebling im Volkspark. Auch sportlich hinterließ Vieira bleibenden Eindruck: In 29 Bundesliga-Einsätzen erzielte er sieben Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor.

Vieira nach HSV-Rückkehr überglücklich
Auf genau diese Qualitäten kann der HSV jetzt auch in den kommenden Jahren bauen. „Fabio ist ein Fußballkünstler im besten Sinne – ein Spieler, der über herausragende technische Fertigkeiten verfügt und mit seinem Ballgefühl Zuschauer verzaubern kann. Dies hat er in der vergangenen Bundesliga-Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, schwärmt die neue Sportvorständin Kathleen Krüger.
Sportdirektor Claus Costa ergänzte, dass jeder beim HSV wisse, „was wir an Fabio haben. Er war für uns in der vergangenen Spielzeit ein absoluter Unterschiedsspieler und besitzt Fähigkeiten, die unserem Spiel eine besondere Qualität verleihen. Umso mehr freut es uns, dass er sich klar zu unserem Weg, der Mannschaft und dem ganzen Klub bekannt hat.“
Auch Vieira selbst äußerte sich zu seiner Rückkehr und kam dabei nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. „ Ich bin sehr glücklich, wieder hier zu sein. Ich kenne bereits den Klub, die Fans und viele meiner Teamkollegen. Da fühlt es sich großartig an, wieder ein Teil davon zu sein. Ich wusste von Anfang an, dass für mich die Möglichkeit bestehen könnte, wieder hierherzukommen. Ich habe gespürt, dass sich der HSV sehr um mich bemüht hat. Jetzt bin ich wieder hier und kann es kaum erwarten, wieder loszulegen“, stellte er klar.

