Die Zukunft von Fábio Vieira bleibt eines der spannendsten Transfer-Themen rund um den HSV. In Deutschland und England kursieren dabei unterschiedliche Informationen.
Die jüngsten Berichte zeichnen ein widersprüchliches Bild. Auslöser der neuesten Spekulationen ist ein Bericht der Arsenal-Fanplattform now.afc. Demnach sollen sich beide Klubs bereits auf eine fixe Ablösesumme von zwölf Millionen Euro verständigt haben. Streitpunkt seien lediglich Bonuszahlungen in Höhe von sechs bis acht Millionen Euro, die Arsenal möglichst leicht erreichbar gestalten wolle. Der HSV soll diesen Bedingungen bislang nicht zustimmen.
Ganz so weit scheint der Deal Mopo-Informationen allerdings nicht zu sein. Dem Vernehmen nach liegt eine Einigung zwischen den Vereinen weiterhin in weiter Ferne. Klar ist lediglich: Vieira selbst möchte nach seiner erfolgreichen Leihsaison dauerhaft zum HSV wechseln und hat sich bereits entsprechend positioniert.

Im Vieira-Poker: HSV besitzt entscheidenden Trumpf
Während die Verhandlungen mal mehr, mal weniger intensiv weiterlaufen, sammelt der 26-Jährige derzeit Einsatzminuten bei Arsenal. Obwohl Trainer Mikel Arteta nicht mehr mit Vieira plant, kam der offensive Mittelfeldspieler in den Testspielen gegen Girona und Real Betis zum Einsatz. Die Nord-Londoner nutzen die Vorbereitung offensichtlich auch dazu, den Linksfuß für potenzielle Interessenten ins Schaufenster zu stellen.
Der Hintergrund: Arsenal hofft auf finanzkräftigere Abnehmer, die bereit sind, die ursprünglich geforderten rund 18 Millionen Euro zu zahlen. Der HSV kann eine solche Summe nicht stemmen und setzt darauf, dass die Gunners ihre Forderungen im weiteren Verlauf des Transferfensters senken.
Für die Rothosen spricht dabei ein entscheidender Faktor: Ein Wechsel ist letztlich nur mit Vieiras Zustimmung möglich. Der Portugiese hat seine Präferenz bereits deutlich gemacht. Dennoch bleibt der Transfer eine Hängepartie. Eine Hängepartie, die sich noch weitere Wochen in die Länge ziehen dürfte.

