Der HSV-Traum von einer dauerhaften Verpflichtung von Fábio Vieira lebt weiterhin. Auch wenn der Portugiese inzwischen wieder Spieler des FC Arsenal ist, beschäftigt seine Zukunft die Hamburger nach wie vor.
Am Sonntag stand Vieira erstmals wieder auf dem Trainingsplatz der Gunners. Fotos des 26-Jährigen im Arsenal-Dress verbreiteten sich in den sozialen Medien rasend schnell und sorgten bei vielen HSV-Anhängern für nostalgische Reaktionen. Schließlich war der Spielmacher in der vergangenen Saison einer der wichtigsten Faktoren für den Klassenerhalt der Rothosen. Der Wunsch, Vieira auch künftig im Volkspark zu sehen, ist entsprechend groß.
Dass die Personalie auch innerhalb der Mannschaft Thema ist, verriet Nicolai Remberg nun im Podcast „Spieltagssiegerbesieger – Der Kickbase Podcast“. Der Mittelfeldspieler gab dabei interessante Einblicke in die Kabine. „Man spricht schon mal darüber, aber ich glaube, das ist einfach normal, weil Spieler noch Kontakt mit ihm haben“, erklärte Remberg. Gleichzeitig stellte der 26-Jährige klar, dass die Mannschaft keinen Einfluss auf die laufenden Verhandlungen nimmt. „Aber es ist jetzt nicht so, dass wir ihn anrufen und sagen: Kommst du?“

Der HSV-Traum von Vieira lebt weiter
Denn auch Remberg weiß um die komplizierte Ausgangslage. „Im Endeffekt war er ausgeliehen, ich glaube Arsenal kann entscheiden, keiner weiß, was hier geboten wird“, sagte der HSV-Profi. Deshalb halte er sich bei dem Thema bewusst zurück: „Mit solchen Themen will ich mich auch gar nicht beschäftigen, aber man spricht schon mal in der Mannschaft darüber.“
Tatsächlich gilt die Ablöse weiterhin als größter Knackpunkt. Die Nord-Londoner wollen den Linksfuß bestenfalls für rund 20 Millionen Euro abgeben. Der HSV wiederum kann maximal die Hälfte dieses Betrags bezahlen und ist auf ein finanzielles Entgegenkommen der Engländer angewiesen.
Dennoch ist die Hoffnung an der Elbe nicht erloschen. Vieira besitzt sowohl bei den Fans als auch innerhalb der Mannschaft ein hervorragendes Standing. Dass selbst in der Kabine regelmäßig über ihn gesprochen wird, zeigt, welchen Eindruck der Edeltechniker in nur einer Saison hinterlassen hat.

