Beim HSV nehmen die Transferplanungen für die kommende Saison so langsam an Fahrt auf. Kommt neben Martin Adeline ein weiterer Franzose?
Laut Informationen der Mopo wird Adeline am Montag zum Medizincheck in Hamburg erwartet. Der offensive Mittelfeldspieler von ES Troyes AC gilt als Wunschlösung für die Kreativ-Zentrale und dürfte schon in den kommenden Tagen als dritter Sommer-Neuzugang vorgestellt werden. Doch damit sind die Transferaktivitäten von Sportdirektor Claus Costa noch längst nicht beendet.
Schließlich suchen die Rothosen weiterhin Verstärkungen für gleich mehrere Positionen. Neben Spielern für beide Schienen und einem neuen Abwehr-Boss stehen auch zusätzliche Optionen für die Offensive auf der Wunschliste. Genau hier kommt Alan Virginius ins Spiel.
Wie die französische Sportzeitung L’Équipe berichtet, beschäftigt sich der HSV mit dem 23-Jährigen von den BSC Young Boys. Ein konkreter Transfer soll derzeit zwar noch nicht unmittelbar bevorstehen, das Interesse der Hanseaten wird jedoch als real beschrieben.

Genua könnte dem HSV bei Virginius zuvorkommen
Konkurrenz gibt es allerdings reichlich. Demnach hat der italienische Erstligist CFC Genua den Franzosen sogar zur Priorität erklärt und soll bereits ein erstes Angebot hinterlegt haben. Die Italiener beschäftigen sich offenbar schon seit längerer Zeit mit dem ehemaligen französischen U-Nationalspieler.
Ob der HSV bei Virginius also noch einmal in die Vollen geht, bleibt abzuwarten. Zumindest auf dem Papier passt dieser jedoch gut zu den eigenen Vorstellungen. Der Angreifer kann auf beiden Flügeln eingesetzt werden, fühlt sich aber auch im Sturmzentrum wohl. Damit würde er gleich mehrere offene Kader-Baustellen abdecken.
Gerade die enorme Flexibilität könnte aus Sicht des Bundesligisten also interessant sein. In der vergangenen Saison kam Virginius in 42 Pflichtspielen für Bern auf sechs Tore und neun Vorlagen. Sein Marktwert wird aktuell auf drei Millionen Euro geschätzt.

