Dem HSV winken weitere Millionen-Einnahmen. Nach dem Verkauf von Robert Glatzel liegt dem Klub auch ein konkretes Angebot für Immanuel Pherai vor.
Wie die Mopo berichtet, hat die SV 07 Elversberg rund zwei Millionen Euro für den 25-jährigen Mittelfeldspieler geboten. Nun müssen die HSV-Verantwortlichen entscheiden, ob sie die Offerte annehmen oder weiter pokern wollen.
Pherai spielte bereits in der vergangenen Rückrunde auf Leihbasis für die Saarländer und machte dort mit guten, wenn auch nicht überragenden Leistungen auf sich aufmerksam. Mit Elversberg gelang ihm der sensationelle Aufstieg in die Bundesliga. Dass der Spielmacher gerne bleiben würde, ist ein offenes Geheimnis.
Eigentlich besaß die SVE eine Kaufoption über 2,5 Millionen Euro. Diese ließen die Verantwortlichen jedoch verstreichen. Stattdessen setzte der Bundesliga-Aufsteiger auf neue Gespräche mit dem HSV und scheint damit Erfolg zu haben. Das aktuelle Angebot soll etwa eine halbe Million Euro unter der ursprünglich vereinbarten Summe liegen.

HSV pokert noch um Bonuszahlungen
Die Ausgangslage spricht also klar für einen Wechsel. Pherai besitzt beim HSV zwar noch einen Vertrag bis 2027, spielt in den Zukunftsplanungen aber keine allzu große Rolle mehr. Gleichzeitig hat der Nationalspieler Surinams in Elversberg eine passende sportliche Heimat gefunden.
Komplett abgeschlossen sind die Verhandlungen allerdings noch nicht. Denkbar ist, dass der HSV zusätzliche Bonuszahlungen fordert. So könnten etwa Prämien bei einem Klassenerhalt oder einer bestimmten Anzahl an Einsätzen vereinbart werden. Auf diese Weise ließe sich die Differenz zur ursprünglichen Kaufoption zumindest teilweise auffangen.
So oder so kann sich der HSV in Bälde wohl auf eine weitere Finanzspritze freuen. Erst am Dienstag spülte der Wechsel von Robert Glatzel zum VfL Wolfsburg 1,5 Millionen Euro in die Vereinskasse. Sollte nun auch Pherai wechseln, könnten die Hanseaten innerhalb kurzer Zeit rund 3,5 Millionen Euro einnehmen. Vieles deutet darauf hin, dass der Deal zustande kommt. Die entscheidende Frage lautet jetzt: Wann und zu welchen Bedingungen gibt der HSV grünes Licht?

