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Nur die Raute » Spitze gegen HSV-Star Muheim? Xhaka kritisiert Schweizer Joker
Fußball News

Spitze gegen HSV-Star Muheim? Xhaka kritisiert Schweizer Joker

Philipp Overhoff
Philipp Overhoff
15. Juni 2026
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Granit Xhaka
Foto: IMAGO

Für Miro Muheim hätte der WM-Auftakt kaum bitterer verlaufen können. Der HSV-Profi wurde beim 1:1 der Schweiz gegen Katar erst kurz vor Schluss eingewechselt und rückte wenige Minuten später unfreiwillig in den Mittelpunkt.

In der Nachspielzeit verlor der Hamburger am zweiten Pfosten das Kopfballduell gegen Boualem Khoukhi und touchierte den Ball anschließend unglücklich ins eigene Tor. Die Sensation war damit perfekt: Gegen die hochfavorisierten Eidgenossen holte Katar den ersten Punkt seiner WM-Geschichte.

Dabei hatten die Schweizer die Partie zuvor über weite Strecken kontrolliert und schienen dank des frühen Treffers von Breel Embolo bereits auf Kurs zum ersten Turniersieg. Doch wegen des Last-Minute-Gegentreffers stand am Ende nur ein enttäuschendes Remis.

Besonders schmerzhaft: Die Worte von Kapitän Granit Xhaka unmittelbar nach dem Schlusspfiff konnten durchaus als Kritik an den eingewechselten Spielern verstanden werden. „Wenn der Trainer Spieler reinbringt und man hat auf gewissen Positionen die Disziplin nicht, dann wird’s schwierig“, sagte der Mittelfeldchef im Schweizer Fernsehen.

Miro Muheim
Foto: IMAGO

HSV-Ass Muheim hofft auf Wiedergutmachung

Einen Namen nannte Xhaka zwar nicht. Allerdings waren neben Muheim auch Johan Manzambi und Ardon Jashari erst spät ins Spiel gekommen und an der Entstehung des Gegentores beteiligt. Dennoch dürften die Aussagen vor allem beim HSV-Profi einen Nerv getroffen haben. Schließlich war er direkt in die entscheidende Szene involviert.

Muheims lange herbei gesehntes WM-Debüt wurde also zum Albtraum. Gegen Katar sollte er in den Schlussminuten helfen, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Doch daraus wurde nichts. Welche Konsequenzen das für den weiteren Turnierverlauf hat, bleibt offen. Routinier Ricardo Rodriguez gilt auf der linken Abwehrseite weiterhin als gesetzt. Umso wichtiger werden für Muheim die kommenden Gruppenspiele gegen Bosnien-Herzegowina und Kanada. Dort bietet sich die Chance, den missglückten WM-Auftakt schnell vergessen zu machen.

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THEMEN IN DIESEM ARTIKELGranit XhakaHSVKatarMiro MuheimSchweizWM 2026
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