Fünf HSV-Profis waren in der vergangenen Rückrunde an andere Vereine verliehen. Doch langfristige Klarheit gibt es bislang nur bei Lukasz Poreba.
Die in die Bundesliga aufgestiegene SV 07 Elversberg hat sich bereits entschieden, den Mittelfeldspieler fest zu verpflichten. Anders sieht die Situation bei Immanuel Pherai aus. Zwar besitzt Elversberg für den Spielmacher ebenfalls eine Kaufoption, doch noch ist nicht endgültig geklärt, ob und in welcher Form der Deal umgesetzt wird. Der Mopo zufolge werde „in diesem Fall an einer Einigung gearbeitet“.
Deutlich komplizierter gestaltet sich die Lage bei den übrigen Rückkehrern. Aboubaka Soumahoro konnte die Leihe in sein Heimatland Frankreich nicht nutzen, um nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen. Ganz im Gegenteil: Der Defensiv-Allrounder kam bei der AS Saint-Etienne nicht zum Zug und spielte praktisch keine Rolle. Obwohl der HSV langfristig mit dem 21-Jährigen plant, soll nun geprüft werden, ob eine erneute Leihe oder ein anderer Entwicklungsschritt sinnvoll ist.

HSV: Was wird aus Sahiti?
Deutlich erfolgreicher verlief dagegen die Zeit von Emir Sahiti. Der kosovarische Offensivmann überzeugte bei Maccabi Tel Aviv mit Toren und Vorlagen und sammelte wertvolle Spielpraxis. Die Israelis würde ihn daher gerne dauerhaft halten. Allerdings sollen persönliche Überlegungen des Spielers hinsichtlich der Sicherheitslage gegen einen Verbleib sprechen. Deshalb wird aktuell eher mit einer Rückkehr an die Elbe gerechnet.
Bleibt noch Joel Agyekum. Der Innenverteidiger sollte beim Drittligisten Viktoria Köln wichtige Einsatzminuten sammeln, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. Lediglich zwölfmal stand der 20-Jährige für die Rheinländer auf dem Platz. Nach einer enttäuschenden Saison steht auch für ihn die Frage im Raum, wie der nächste Karriereschritt aussehen soll.
Da sich momentan keine kurzfristigen Lösungen andeuten, dürften die Leih-Rückkehrer beim Trainingsauftakt zunächst wieder im Volkspark auftauchen. Zum Pflichtspiel-Kader des HSV Ende August wird aller Voraussicht nach jedoch keiner von ihnen gehören.

