Beim HSV besitzt er keine Zukunft mehr: Noah Katterbach dürfte den Verein in Kürze verlassen. Womöglich führt sein Weg in die 2. Liga.
Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, beschäftigt sich Eintracht Braunschweig erneut mit dem Linksverteidiger der Rothosen. Bereits zum dritten Mal versuchen die Niedersachsen, den 25-Jährigen unter Vertrag zu nehmen.
Die Ausgangslage deutet dabei klar auf ein erfolgsversprechendes Vorhaben hin. Katterbach spielt in den Planungen des HSV kaum noch eine Rolle und stand in der abgelaufenen Bundesliga-Saison keine einzige Minute auf dem Platz. Nur viermal schaffte er es überhaupt in den Spieltagskader. Stattdessen sammelte er zeitweise Spielpraxis in der Regionalliga-Mannschaft des Klubs.
Laut Abendblatt und Bild zeigte Braunschweig bereits im vergangenen Winter Interesse an einer Verpflichtung. Damals soll der HSV einen Wechsel jedoch kurzfristig verhindert haben. Schon Jahre zuvor stand Katterbach auf der Wunschliste der Eintracht, als er noch für den 1. FC Köln auflief. Klappt es nun um dritten Anlauf?

HSV würde Katterbach ziehen lassen
Aus Sicht der Braunschweiger wäre ein solcher Transfer durchaus nachvollziehbar. Auf der linken Defensivseite besteht nach dem Abgang von Leon Bell Bell dringender Handlungsbedarf. Katterbach würde Erfahrung aus Bundesliga und 2. Bundesliga mitbringen und könnte dem Löwen-Kader ein klares qualitatives Upgrade verpassen.
Allerdings bleibt ein gewisses Risiko. Die Zeit des Verteidigers beim HSV wurde von schweren Verletzungen überschattet. Gleich zwei Kreuzbandrisse warfen ihn in den vergangenen Jahren zurück und verhinderten nachhaltig, dass er sich im Volkspark durchsetzen konnte. Dennoch dürfte Katterbach bei voller Fitness zweifellos das Niveau für die 2. Bundesliga besitzen.
Da sein Vertrag an der Waterkant nur noch bis 2027 läuft und die Perspektiven überschaubar sind, würde der HSV seinem Schützling bei einem entsprechenden Angebot keine allzu großen Steine in den Weg legen. Zuletzt vermeldete bereits die Bild, dass sowohl der HSV als auch Katterbach selbst an einer Veränderung in diesem Sommer interessiert seien.

