Nach dem Mainz-Wechsel von Stürmer Ransford Königsdörffer steht dem HSV womöglich der nächste Abgang bevor. Wieder würde keine Ablöse fließen.
Laut Hamburger Abendblatt verdichten sich auch bei William Mikelbrencis die Anzeichen, dass sich die Wege im Sommer trennen könnten. Die Gespräche über eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags laufen zwar bereits seit geraumer Zeit, doch bislang ohne Ergebnis. Eine Einigung ist weiterhin nicht in Sicht. Entsprechend wächst die Wahrscheinlichkeit, dass der 22-Jährige den Verein nach vier Jahren verlassen wird.
Im Volkspark dürfte diese Entwicklung niemanden mehr überraschen. Der HSV beschäftigt sich längst mit Alternativen für die rechte Abwehrseite. Denn unabhängig von der Zukunft von Mikelbrencis gilt die Position als Baustelle. Zwar überzeugte der Franzose in der vergangenen Saison als tatkräftiger Vorlagengeber, gerade in der Rückrunde setzte er immer wieder Akzente über den Flügel. Gleichzeitig fehlte es ihm jedoch über an Stabilität und Konstanz. Vor allem gegen den Ball blieb seine Leistung zu wechselhaft.

HSV auf Mikelbrencis-Abschied vorbereitet
Genau diese fehlende Konstanz dürfte ein zentraler Punkt in der Bewertung sein. Mikelbrencis ließ sein Potenzial mehrfach aufblitzen, konnte daraus aber nie dauerhaft Kapital schlagen. Deshalb scheint auch der HSV vorbereitet zu sein, sollte es tatsächlich zum Abschied kommen. Um jeden Preis wollen die Hanseaten das Arbeitspapier auf keinen Fall verlängern.
Ein Wechsel wäre folglich alles andere als überraschend. Der Rechtsfuß kam 2022 vom FC Metz nach Hamburg und galt als Perspektivspieler mit Entwicklungspotenzial. Dieses Potenzial ließ er vor allem in den letzten eineinhalb Jahren immer wieder aufblitzen. Nur eben nie über einen längeren Zeitraum hinweg.
Noch ist die Entscheidung allerdings nicht endgültig. Eine offizielle Verkündung seitens des Klubs steht ohnehin aus. Trotzdem verdichten sich die Anzeichen, dass die Zusammenarbeit zwischen Mikelbrencis und dem HSV zeitnah zu einem Ende kommt.

