Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Ransford Königsdörffer zum 1. FSV Mainz 05 wechseln wird. Viele HSV-Fans können das nur begrenzt nachvollziehen.
Dementsprechend hitzig wurde in den vergangenen Tagen über den Abgang des 24-Jährigen diskutiert. Nicht wenige Anhänger warfen dem Angreifer vor, sich auf der Suche nach einer deutlich prominenteren Destination verzockt zu haben. Wiederum andere trauerten den Millionen hinterher, die der HSV im vergangenen Sommer hätte kassieren können.
Damals stand Königsdörffer kurz vor einem Wechsel zu Ligue-1-Klub OGC Nizza. Erst nachdem Ungereimtheiten beim Medizincheck auftraten, kehrte er in den Volkspark zurück. Da der Deutsch-Ghanaer seinen Vertrag jedoch nicht verlängerte, kassieren die Rothosen nun überhaupt keine Ablöse.
Wirklich fair gegenüber Königsdörffer sind all diese Gedanken nicht. Sie zeigen jedoch ganz klar auf, welch gemischtes Standing der Stürmer innerhalb der hanseatischen Anhängerschaft besaß. Insbesondere in der Hinrunde sah sich der lange tor- und glücklose Offensivmann jeder Menge Hohn und Anfeindungen ausgesetzt.

Königsdörffer wünscht dem HSV „nur das Beste“
Trotzdem hat sich Königsdörffer jetzt auf emotionale Art und Weise vom HSV und seinen Fans verabschiedet. Auf Instagram richtete er folgende Worte an seine Follower: „Lieber HSV, nach 4 unglaublich intensiven Jahren habe ich mich für eine neue Herausforderung entschieden. Ich bin damals mit dem Ziel, den HSV wieder in die erste Liga zu bringen, gekommen und bin mehr als dankbar und stolz, dass wir es letztes Jahr geschafft haben. Das war einmalig und diesen Tag werde ich niemals vergessen.“
Weiter heißt es: „Ich möchte mich vom Herzen bei all denen bedanken, die mich trotz allen Hindernissen immer unterstützt und mir den Rücken gestärkt haben. Ich bin euch wirklich sehr dankbar. Ein besonderes Danke dabei geht an meine Mitspieler, den gesamten Staff und vor allem an Merlin, Loïc und Richi, die immer auf und neben dem Platz für mich da waren. Ich wünsche dem Verein nur das Beste für die Zukunft! Euer Ransi.“

