Der HSV hat den Klassenerhalt noch längst nicht eingetütet, plant aber bereits intensiv die kommende Saison – und weit darüber hinaus.
Mit Andrej Vasiljevic präsentierte er vor rund drei Wochen bereits „ein europäisches Top-Talent“, das über das Nachwuchsleistungszentrum an die Profimannschaft herangeführt werden soll. Nun könnte ein weiterer hochbegabter Offensivakteur beim HSV unterkommen. Wie das Paris St. Germain eng beobachtende Medium „Le Parisien“ berichtete, zählt der HSV zu den aussichtsreichsten Kandidaten im Werben um Mathis Jangéal.
Neben ihm seien Eintracht Frankfurt sowie ein weiterer nicht näher genannter Bundesligist am 17-Jährigen interessiert. Die SGE habe eine Verpflichtung schon im vergangenen Herbst geprüft und konkrete Gespräche geführt. Darüber hinaus gebe es auch internationale Interessanten. Besonders verlockend: Der Vertrag von Jangéal läuft zum Saisonende aus, sodass keine Ablöse an PSG fließen würde.

Auch Frankfurt mischt mit: Jangéal will in die Bundesliga
Der Spieler selbst tendiere – wohl auch mangels Perspektive im Starensemble des amtierenden Champions-League-Siegers – nicht zu einem Verbleib. Seine bevorzugte Destination sei die Bundesliga, die in Frankreich einen guten Ruf bezüglich Talentförderung besitzt. Um den seit 2021 bei PSG aktiven Jangéal verpflichten zu können, müsste dem HSV jedoch der Ligaverbleib gelingen. Ein Engagement in der 2. Bundesliga wird sich der Rechtsfuß nämlich wohl kaum vorstellen können.
Jangéal, der im Nachwuchsbereich schon 14 Saisontore erzielte, durfte sich nämlich – anders als der noch 21 Monate jüngere Vasiljevic – bereits auf der großen Bühne beweisen. So gab er im vergangenen Herbst beim 2:0-Erfolg über Auxerre sein Debüt in der Ligue 1, das rund zehn Minuten andauerte. Eine ganze Halbzeit spielte Jangéal sogar im Coupe de France gegen Fünftligist Vendée Fontenay Foot (4:0).
Nur die Raute – Alle News rund um den HSV
Nun strebt er regelmäßige Einsätze im Profibereich an. Der stets nach Kreativspielern Ausschau haltende HSV könnte sich für Jangéal als passende Lösung erweisen.
Foto: IMAGO

