In den vergangenen Jahren hat der HSV einen beeindruckenden Kurs der wirtschaftlichen Gesundung genommen. Das spiegelt sich auch in der öffentlichen Wahrnehmung des Klubs wieder.
Der einstige Sanierungsfall ist mittlerweile ein Verein mit klarer Struktur, wachsender Stabilität und neuem Ansehen in der Branche. Diese Entwicklung wurde maßgeblich von Eric Huwer vorangetrieben, der nach acht Jahren in verschiedenen Funktionen 2023 zum Finanzvorstand aufstieg.
Nur wenige Saisons zuvor stand der HSV finanziell mit dem Rücken zur Wand, schrieb tiefrote Zahlen und war stark von externen Geldgebern abhängig wie Mäzen Klaus-Michael Kühne abhängig. Heute sind die Rothosen dagegen deutlich gesünder und vor allem breiter aufgestellt. Die Einnahmen wachsen kontinuierlich, der Volkspark ist ausnahmslos immer ausverkauft, und auch im Sponsoring sowie Merchandising verzeichnet der Verein deutliche Zuwächse.
Huwer brachte diese Entwicklung in der Sport Bild jüngst auf den Punkt: „Wir wollen weiterwachsen, und das nachhaltig und gesund.“ Der Fokus liegt dabei klar auf langfristiger Stabilität statt kurzfristiger Risiken.

Huwer: „Der HSV ist verlässlich und seriös“
Mit der wirtschaftlichen Konsolidierung hat sich auch das Bild des HSV nach außen verändert. Über Jahre hinweg war der Klub das deutschlandweit beliebteste Ziel von Spott. Davon ist heute jedoch nicht mehr viel zu spüren „Wir nehmen gegenüber dem HSV keine Häme oder Schadenfreude mehr wahr“, erklärt Huwer. „Der HSV ist verlässlich und seriös. Wir sind ’neu‘ zurück, und wir werden unseren Weg mutig und gleichzeitig mit aller Demut weitergehen, denn wir wissen, wo wir herkommen.“
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Dieser von Huwer skizzierte Weg zahlt sich auch sportlich aus. Die Mannschaft wirkt in Jahr eins nach der Bundesliga-Rückkehr gefestigt, die Symbiose aus Spielern und Trainerteam stimmt. Dementsprechend sind die Hanseaten schon lange nicht mehr das Krisen-Sinnbild vergangener Jahre.
Um die positive Gesamtentwicklung im Volkspark abzurunden, fehlt nur noch eines: der sichere Klassenerhalt.

