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Nur die Raute » Neuer Sportvorstand: Warum der HSV bei Kehl gute Karten hätte
HSV News

Neuer Sportvorstand: Warum der HSV bei Kehl gute Karten hätte

Philipp Overhoff
Philipp Overhoff
19. März 2026
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Sebastian Kehl
Foto: Getty Images

Der HSV fahndet weiterhin intensiv nach einem Nachfolger für Stefan Kuntz. Der einstige Sportvorstand schied Anfang Januar aus dem Amt aus.

Einer der bislang am häufigsten gehandelten Namen ist Sebastian Kehl. Der aktuelle Sportdirektor von Borussia Dortmund gilt als spannende Option. Seit 2022 ist der ehemalige deutsche Nationalspieler beim BVB in verantwortlicher Position tätig. Zwar musste er in dieser Zeit auch viel Kritik einstecken, zuletzt konnte er jedoch mit Personalentscheidungen wie der Vertragsverlängerung von Felix Nmecha punkten.

WAZ-Reporter Christian Woop ordnete die Situation im HSV-Podcast vom Hamburger Abendblatt folgendermaßen ein: „Auf den ersten Blick klingt es abwegig. Auf der anderen Seite möchte Kehl in die erste Reihe.“ Genau hier kommt der HSV ins Spiel. Als Sportvorstand hätte Kehl deutlich mehr Einfluss als in Dortmund. Woop betont: „Der HSV ist ein großer Verein, bei dem er große Einflussmöglichkeiten als Vorstand hätte und viel gestalten könnte. Dieser Posten würde gut zu seiner Zukunftsplanung passen.“

Ein entscheidender Faktor: Beim BVB sind die Aufstiegsmöglichkeiten aufgrund der Anwesenheit von Sportgeschäftsführer Lars Ricken arg begrenzt. In Hamburg dagegen winkt die „erste Reihe“, was Kehl durchaus reizen könnte.

Sebastian Kehl
Foto: Getty Images

Sebastian Kehl: Über Vitamin B zum HSV?

Auch strukturell könnte der Deal machbar sein. Zwar steht Kehl noch bis 2027 in Dortmund unter Vertrag, doch ein zäher Poker scheint laut Abendblatt unwahrscheinlich. Dortmund dürfte der Klub-Ikone bei einem Wechselwunsch keine allzu schweren Steine in den Weg legen.

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Hinzu kommt ein weiterer möglicher Vorteil: Im Rahmen der Sportvorstand-Suche arbeitet der HSV mit der Agentur Pedersen & Partners zusammen. Kehl wiederum soll gute Kontakte zu deren Headhunter Henrik Mook pflegen.

Abseits von Kehl werden derweil weitere Namen wie Hasan Salihamidzic oder Oliver Bierhoff gehandelt. Auch der aktuelle Sportdirektor Claus Costa besitzt Chancen auf eine Beförderung. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wollen die Rothosen bis Mai eine Entscheidung treffen.

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THEMEN IN DIESEM ARTIKELBorussia DortmundHSVSebastian KehlStefan Kuntz
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