Kurz vor Schließung des Winter-Transferfensters lieh der HSV Albert Grønbaek aus. Verletzungsbedingt spielte er bislang allerdings noch gar keine Rolle.
Nach nicht einmal zwei Wochen in Hamburg zog sich der Offensivakteur im Training eine Faszienverletzung im rechten Oberschenkel zu. Daher brachte er es auf noch nicht eine einzige Spielminute. Aktuell arbeitet Grønbaek mit Reha-Trainer Sebastian Capel an seinem Comeback, absolvierte dabei auch erste Übungen mit dem Ball. Wie Bild berichtete, ist der Weg aber noch nicht frei, um ins Mannschaftstraining zurückzukehren.
Beim HSV gebe es Hoffnung, dass der achtfache dänische Nationalspieler schon zum Heimspiel gegen den 1. FC Köln am 14. März wieder zu einer Option für den Kader wird. Allerdings bestehe auch Einigkeit darüber, dass Grønbaek angesichts seiner hartnäckigen muskulären Beschweren über den gesamten Saisonverlauf nur vollständig fit eingesetzt wird. Realistischer sei daher eine Rückkehr nach der Länderspielpause.

Grønbaek kämpft auch um WM-Chance
Damit würden Grønbaek nur sieben Partien verbleiben, um nachzuweisen, dass er dem HSV weiterhelfen kann. Denn er wurde nach komplizierten eineinhalb Jahren mit nur wenigen Einsätzen von Stade Rennes ausgeliehen. Darüber hinaus besitzen die Hanseaten eine Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro – eine durchaus stattliche Summe, die die Verantwortlichen nur bei kompletter Überzeugung investieren werden.
Diese war bei der Ankunft des Rechtsfußes vorhanden. „Mit Albert bekommen wir einen vielseitig einsetzbaren Spieler, der sich vor allem im offensiven Mittelfeld wohlfühlt, zugleich aber auch auf den Halbpositionen und auf dem linken Flügel eingesetzt werden kann“, lobte Sportdirektor Claus Costa. Die Flexibilität dürfte sich für Grønbaek als Vorteil erweisen, um Spielminuten zu erhalten.
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Zudem dürfte der bereits seinen vierten Anlauf in einer europäischen Top-Liga – die Leihen nach Southampton und Genoa verliefen alles andere als zufriedenstellend – unternehmende Grønbaek den Anspruch besitzen, sich nochmals in den Fokus von Nationaltrainer Brian Riemer zu spielen. Noch hat Dänemark die WM-Qualifikation allerdings nicht sicher. Dafür muss es sich in einem Playoff-Turnier zunächst gegen Nordmazedonien und bei einem Sieg auch noch gegen den Gewinner aus Tschechien-Irland durchsetzen.
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