Silvan Hefti spielte beim HSV keine Rolle mehr und wechselt mit sofortiger Wirkung in die USA.
Soeben verkündeten die Hanseaten den Abgang des ehemaligen Schweizer Junioren-Nationalspielers, der in der laufenden Saison noch nicht einmal dem Profikader angehörte. „Aufgrund der großen Konkurrenz auf der rechten Abwehrseite hatte es Silvan in der aktuell laufenden Saison nicht einfach, Spielminuten zu sammeln. Daher ergibt ein Wechsel für alle Seiten Sinn“, erklärte Sportdirektor Claus Costa, der seit dem Abgang von Stefan Kuntz die Hauptverantwortung für die Kaderzusammenstellung trägt.
Hefti schließt sich D.C. United, dem MLS-Vertreter der US-amerikanischen Hauptstadt Washington, an. Während seiner eineinhalb Jahre in Hamburg gelang es ihm nicht, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Dabei wechselte er im Sommer 2024 mit großen Vorschusslorbeeren für eine Ablöse von 1,5 Millionen Euro aus der Serie A vom CFC Genua zum HSV. Insgesamt brachte es der 28-Jährige auf lediglich 20 Pflichtspiele, die er allesamt in der Aufstiegsspielzeit bestritt.
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Hefti: „Den Aufstieg werde ich nie vergessen“
Daher blickt er positiv gestimmt auf die „vergleichsweise recht kurze Zeit“ zurück: „Vor allem den Aufstieg in der vergangenen Saison werde ich nicht vergessen. Das waren ganz besondere Momente, für die ich sehr dankbar bin. Ich wünsche dem Verein mit seinen tollen Fans viel Erfolg und dass der Verein den angestrebten Klassenerhalt erreichen wird.“ Einen neuen Anlauf wird Hefti in Washington nehmen. Der neue Klub bezeichnete ihn bei der Vorstellung als „bewährten und vielseitigen Verteidiger, der überall in der Abwehr eingesetzt werden kann.“
Aller Voraussicht nach wird der HSV in den kommenden Tagen noch weitere Abgänge verkünden. Bei William Mikelbrencis bahnt sich ein Wechsel zu PAOK Saloniki an. Die – fast ähnlich wie Hefti – kaum berücksichtigten Gui Ramos und Emir Sahiti zieht es ebenfalls ins Ausland. Immanuel Pherai hingegen wird mit einer Rückkehr in die 2. Bundesliga in Verbindung gebracht.
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