Setzt sich die angepeilte Kader-Verschlankung beim HSV fort? Die Hanseaten könnten einen Abnehmer für den aussortierten Emir Sahiti gefunden haben.
Laut den Informationen von RTL/ntv und sport.de hat der israelische Meister Maccabi Tel Aviv Interesse an einer Leihe des Flügelspielers bekundet. Auch die Bild berichtet, dass beim Bundesliga-Aufsteiger bereits eine offizielle Anfrage eingegangen sei.
Sahiti wechselte 2024 für 1,2 Millionen Euro von Hajduk Split an die Elbe, konnte sich bei den Rothosen jedoch nicht nachhaltig durchsetzen. Nach nur zwei Startelf-Einsätzen zu Beginn dieser Saison rückte er zunehmend ins zweite Glied und nimmt in den Planungen von Trainer Merlin Polzin keine Rolle mehr ein.
Der Vertrag des Kosovaren läuft noch bis 2027, doch eine Trennung im Winter ist das Ziel des HSV. Die Rothosen sind mit dem Vorsatz in den Winter gegangen, ihren aufgeblähten 30-Mann-Kader zu verkleinern. Neben Sahiti stehen auch Silvan Hefti, Gui Ramos, Noah Katterbach und Immanuel Pherai vor einem Abgang. Jonas Meffert, Daniel Peretz und Anssi Suhonen verabschiedeten sich bereits zuvor.
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HSV: Noch fünf Tage bleiben für einen Sahiti-Transfer
Die Gerüchte rund um Sahiti werden durch die jüngsten Entwicklungen in Tel Aviv allerdings etwas unübersichtlicher. Nach der Derby-Niederlage gegen Hapoel trennte sich der Klub von seinem Coach Zarko Lazetic. Unklar ist derzeit, welchen Einfluss der Trainerwechsel auf ein mögliches Leihgeschäft haben könnte.
Sollte sich ein Transfer zum Schlusslicht der Europa-League-Ligaphase zerschlagen, bleiben Spieler und Verein noch fünf Tage, um eine alternative Destination zu finden. Das Winter-Transferfenster schließt am kommenden Montag, den 2. Februar. Beide Seiten dürften daher auf eine zeitnahe Lösung pochen. Denn klar ist: Beim HSV besitzt Sahiti keinerlei sportliche Perspektive mehr.

