Auf der Suche nach Verstärkung für die Offensive befasst sich der HSV unter anderem mit Eren Dinkci. Doch ein möglicher Deal birgt Komplikationen.
Das Problem: Der SC Freiburg will Dinkci eigentlich verkaufen. Dessen Marktwert liegt bei sechs Millionen Euro und dürfte für die Rothosen nur schwer zu stemmen sein. Dementsprechend schielt man in Hamburg auf eine Leihe.
Sky-Reporter Florian Plettenberg zufolge haben sich die Verantwortlichen bereits beim Sport-Club nach der Situation erkundigt. Der Transfer-Experte stuft die Personalie als kompliziert ein, schließt eine Leihe jedoch nicht gänzlich aus. Beim HSV hofft man daher, dass es im Breisgau vor dem Deadline Day am 2. Februar noch zu einem Umdenken kommt.
So oder so ist der Aufsteiger im Rennen um Dinkci nicht konkurrenzlos. Auch Köln, Heidenheim und der VfL Wolfsburg haben den 24-jährigen Rechtsaußen auf dem Zettel. Eine Rückkehr zu Ex-Klub Werder Bremen scheint sich hingegen zerschlagen zu haben.
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Transfer-Experte: HSV auch an Grønbaek interessiert
Neben Dinkci wird der HSV mit einem weiteren Offensivakteur in Verbindung gebracht. Am Dienstag vermeldete der italienische Transfer-Journalist Nicolo Schira, dass die Hanseaten an Albert Grønbaek dran seien. Viel mehr noch: Laut Schira nehme ein Wechsel an die Elbe immer konkretere Formen an.
Der dänische Nationalspieler ist im offensiven Mittelfeld zu Hause, kann aber auch auf Linksaußen eingesetzt werden. Auf dieser Position sucht der HSV aktuell am dringlichsten nach Verstärkungen. Grønbaek ist von Stade Rennes an den italienischen Erstligisten CFC Genua ausgeliehen, kommt dort aber nur unregelmäßig zum Zug und absolvierte erst vier Serie-A-Spiele.
Hauptgrund dafür ist eine weiterhin bestehende Verletzung. Muskuläre Probleme setzen den 24-Jährigen voraussichtlich noch bis Ende Februar außer Gefecht. Entsprechend erscheint es eher unwahrscheinlich, dass der HSV einen Spieler verpflichtet, der zunächst für mehrere Wochen nicht zur Verfügung stünde. Passend dazu berichtet die Bild, die Spur zu Grønbaek sei „momentan nicht heiß“. Gleiches gelte demnach auch für Dinkci. Die verbleibenden sechs Tage der Transferperiode versprechen also jede Menge Spannung.

