Aus Sicht von Immanuel Pherai läuft die bisherigen Saison katastrophal. Der Spielmacher kommt beim HSV kaum zum Zug und hat nun eine weitreichende Entscheidung getroffen.
Denn wie die Mopo berichtet, wolle Pherai die Rothosen noch in diesem Winter verlassen. Diesen Entschluss habe er nach dem Stadtderby gegen den FC St. Pauli (0:0) gefasst, als er erneut über die vollen 90 Minuten auf der Bank saß. Damit wartet der Mittelfeldmann in diesem Kalenderjahr weiterhin auf seinen ersten Einsatz. Letztmals stand Pherai am 20. Dezember gegen Eintracht Frankfurt (1:1) auf dem Platz, durfte dabei für drei Minuten ran.
Dieser Kurzeinsatz passte perfekt in das Bild der bisherigen Saison. In gerade einmal fünf Partien sammelte der 24-Jährige mickrige 25 Minuten. Zum Vergleich: Für die zweite Mannschaft in der Regionalliga Nord lief Pherai insgesamt 216 Minuten auf.
Nur die Raute – Alle News rund um den HSV
HSV offen für Pherai-Abgang
Aufgrund dieser für alle Beteiligten unglücklichen Situation wurde Pherai seit Beginn der Winterpause immer mal wieder mit einem Abgang in Verbindung gebracht. Doch im Anschluss kam nur wenig Bewegung in die Personalie.
Das könnte sich nach der neuerlichen Nicht-Berücksichtigung im Stadtderby ändern. Laut Mopo gebe es grundsätzlich ausreichend Interessenten am surinamischen Nationalspieler. Das gelte sowohl für eine Leihe als auch für einen dauerhaften Verkauf.
Der HSV steht einem Transfer grundsätzlich offen gegenüber, müsste seinem Schützling dafür voraussichtlich jedoch finanziell entgegenkommen. Wie ein solches Modell aussehen könnte, will man im Volkspark in den kommenden Tagen ausloten, vermeldet die Mopo. Bis zum Deadline Day am 2. Februar bleiben beiden Parteien neun Tage, um eine zufriedenstellenden Lösung zu finden.

