Der HSV-Abgang von Guilherme Ramos ist offiziell. Den Innenverteidiger zieht es zum chinesischen Erstligisten Beijing Guoan.
Damit treibt der Klub die angekündigte Verschlankung seines Kaders weiter voran. Für die Rothosen ist es bereits der sechste Abgang in der laufenden Transferperiode. Zuvor verabschiedeten sich Jonas Meffert, Daniel Peretz, Anssi Suhonen, Emir Sahiti und Silvan Hefti.
„Gui ist ein vorbildlicher Profi, der sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt hat und vom ersten Tag an vollen Einsatz mit der Raute auf der Brust gezeigt hat. Er war immer sofort da, wenn er gebraucht wurde“, so Sportdirektor Claus Costa in der Vereinsmitteilung.
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HSV kassiert Mini-Ablöse für Ramos
Ramos absolvierte den obligatorischen Medizincheck bereits während der vergangenen Woche in Hamburg. Nun folgte die Unterschrift in Peking. Der HSV nimmt für den Portugiesen eine Ablöse von rund 100.000 Euro ein. Angesichts der Vertragssituation ist der Transfer aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll, da der Abwehrspieler im kommenden Sommer ablösefrei gewesen wäre.
Sportlich spielte Ramos in den Planungen von Trainerteam und sportlicher Leitung ohnehin kaum noch eine Rolle. In der laufenden Saison kam er lediglich auf 41 Einsatzminuten in acht Kurzeinsätzen. Bereits in der Vorsaison war er an CD Santa Clara verliehen worden, konnte sich dort jedoch ebenfalls nicht nachhaltig durchsetzen. Mit dem Wechsel nach China endet seine Zeit beim HSV endgültig.

