Mit Damion Downs verpflichtete der HSV bislang erst einen Winter-Neuzugang. In den nächsten zwei Wochen könnten ihm zahlreiche Spieler folgen.
Seit Längerem ist verbrieft, dass sich die Hamburger vor allem zwischen den Pfosten und auf der Linksverteidigerposition umschauen. Nach dem vorzeitigen Abgang von Daniel Peretz wollen die Bosse Daniel Heuer Fernandes einen erfahrenen Backup an die Seite stellen.
Für die linke Schiene soll außerdem ein Konkurrent für Platzhirsch Miro Muheim kommen. Noah Katterbach hat sich bislang nicht als der erhoffte Widersacher entpuppt und könnte den Verein noch in dieser Transferperiode verlassen. Der gesuchte Kandidat soll bestenfalls als defensivstärkerer Gegenpart zu Muheim fungieren.
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Schlägt der HSV gleich doppelt in der Offensive zu?
Doch auch in der Offensive könnte sich noch etwas tun. Trotz der Verpflichtung von Damion Downs hat der HSV-Sturm in 2026 weiterhin mit Ladehemmung zu kämpfen. Gegen Borussia Mönchengladbach (0:0) reichten 25 Abschlüsse und zwölf Torschüsse nicht für den Sieg. Wie Bild berichtet, wären die Verantwortlichen grundsätzlich dazu bereit, einen weiteren Angreifer in den Volkspark zu lotsen und dafür sogar ordentlich Geld in die Hand zu nehmen. Voraussetzung ist allerdings, dass man von seinem potenziellen Neuzugang restlos überzeugt ist. In blinden Aktionismus wollen Claus Costa und Co. nicht verfallen.
Selbiges gilt auch für den linken Flügel. Jean-Luc Dompé ist hier die klare erste Wahl, kämpft allerdings seit Monaten mit hartnäckigen Problemen an der Achillessehne. Auch die Winterpause brachte nicht die erhoffte Besserung, weswegen der Klub zumindest den Markt beobachtet.
Könnten die beiden Youngster Fabio Baldé und Alexander Røssing-Lelesiit einen möglichen Ausfall des Franzosen adäquat auffangen? Sollten die Kaderplaner diese Frage mit einem Nein beantworten, liegt es im Bereich des Möglichen, dass es bis zum Deadline Day auch einen Linksaußen an die Waterkant verschlägt.

