Beim HSV mehren sich Gerüchte über potenzielle Nachfolger von Stefan Kuntz. Neben Sebastian Kehl fällt ein ähnlich prominenter Name.
Laut Sky und Mopo wird Kehl im Aufsichtsrat des HSV als möglicher Kuntz-Erbe gehandelt. Bisher habe es jedoch noch keinen Kontakt gegeben, da bei den Hanseaten unterschiedliche Vorstellungen im Hinblick auf die Zukunft des Klubs vorherrschen würden.
Die Chance, den 45-Jährigen vom BVB loseisen zu können, stünden allerdings nicht allzu schlecht. „Die Bosse würden nicht darauf pochen, dass er seinen bis 2027 gültigen Vertrag erfüllen muss“, schreibt die Sport Bild. Ein Abgang in der laufenden Winter-Transferperiode soll aber verhindert werden, um die Kaderplanungen nicht zu unterbrechen.
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Übernimmt Salihamidzic beim HSV?
Neben Kehl wird beim HSV auch der Name Hasan Salihamidzic gehandelt. Der ehemalige Bayern-Profi spielte zwischen 1992 und 1997 in Hamburg. Zunächst lief er in der Jugend und zweiten Mannschaft auf, später im Profiteam. Zuletzt war Salihamidzic von 2020 bis 2023 als Sportvorstand beim FC Bayern tätig. In diesem Zeitraum gewann er drei deutsche Meisterschaften.
Ein potenzielles Engagement in Hamburg wird von großen Teilen des Aufsichtsrates als spannend bewertet, da der Bosnier eine interessante Mixtur aus Erfahrung, Strahlkraft und HSV-Vergangenheit verkörpert.
Als weitere Kandidaten gelten unter anderem Oliver Bierhoff, Fabian Wohlgemuth und Jonas Boldt. Bierhoff wird sogar ein Interesse am Gesamt-Chef-Posten nachgesagt, wohingegen Wohlgemuth vor allem durch seine Arbeit beim VfB Stuttgart überzeugt und finanziell nur schwer erschwinglich sein dürfte. Boldt wiederum könnte sich laut Sport Bild eine Rückkehr vorstellen, lebt in Hamburg und hat enge Verbindungen zum Klub, dessen sportliche Führung er bereits zwischen 2019 und 2024 inne hatte.

