Am heutigen Dienstag empfängt gastiert Bayer Leverkusen in Hamburg. Trainer Kasper Hjulmand fand lobende Worte für den HSV.
„Ein super Gegner, sie haben zuhause sehr gut gespielt“, so der Däne auf der Pressekonferenz angesprochen auf den Aufsteiger, der 14 seiner 16 Punkte im Volksparkstadion holte. Dementsprechend schlussfolgerte er mit Blick auf den verpatzten Jahresauftakt gegen den VfB Stuttgart (1:4): „Wir müssen sehr viel besser spielen.“ Im ersten Abschnitt agierte sein Team vollkommen von der Rolle und musste gleich vier Gegentreffer hinnehmen.
Insbesondere gegen das aggressive Mann-gegen-Mann-Pressing der Schwaben fand Leverkusen keinerlei Lösungen. Dazu kamen defensive Aussetzer, die der VfB konsequent bestrafte. Solch schwache 45 Minuten wird sich die Werkself wohl nicht noch einmal erlauben. Sie würden vor Hjulmand auch nicht toleriert werden. „Das Wichtigste ist, dass unsere Mannschaft bereit ist, auf einem besseren Niveau zu spielen. Dann haben wir eine gute Chance“, stellte er klar.
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Hjulmand nennt HSV-Stärken
Dabei rechnet der 53-Jährige mit erheblicher Gegenwehr: „Ich erwarte ein schwieriges Spiel. Sie haben gegen Frankfurt und Dortmund gepunktet. Stuttgart haben sie geschlagen. In Hamburg sind sie sehr, sehr gut.“ Anders als die genannten Konkurrenten im Rennen um die Champions-League will Leverkusen im Volkspark keine Punkte liegen lassen. Erst im Dezember setzte es beim FC Augsburg, einem anderen Abstiegskandidaten, eine 0:2-Niederlage.
Das spielstarke Bayer wurde vor allem im ersten Abschnitt auf dem falschen Fuß erwischt. Ähnlich wie der FCA dürfte es auch der HSV probieren. „Es ist ein Gegner mit sehr viel Schnelligkeit, guten Umschaltspiel und kompakter Verteidigung“, so Hjulmand, der von einem „engen Spiel“ ausgeht. Mit Christian Kofane und Ibrahim Maza stehen ihm zwei am Wochenende beim Afrika-Cup ausgeschiedene Aktreue noch nicht zur Verfügung. Darüber hinaus sei der Einsatz von Torjäger Patrik Schick fraglich.
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