Nach dem bitteren Pokalaus gegen Eintracht Frankfurt (1:3) richtet der HSV den Blick auf die Bundesliga. Bereits am Sonntag (17.30 Uhr, DAZN) gastieren die Rothosen ihrerseits bei der SGE.
Vor dem zweiten Duell binnen fünf Tagen gibt es in der Defensive zumindest teilweise gute Nachrichten: Jordan Torunarigha wird in Frankfurt wieder zum Kader zählen, Sebastiaan Bornauw hingegen ist noch fraglich. Das bestätigte Chefcoach Merlin Polzin am Freitag auf der Spieltagspressekonferenz.
„Bei Seb müssen wir das Abschlusstraining abwarten“, erklärte der 35-Jährige. Nach dessen schmerzhaftem Zusammenprall im Pokalspiel und der anschließenden Auswechslung zur Halbzeit möchte der HSV kein unnötiges Risiko eingehen. „Wir wollen absolut sicher sein, dass er sich gut fühlt. Das braucht er, um in jedem Duell bei 100 Prozent zu sein“, betonte Polzin.
Torunarigha zurück im HSV-Kader!
Bei Torunarigha sieht die Situation dagegen deutlich besser aus. Der Innenverteidiger hatte zuletzt sowohl beim 0:1 in Paderborn als auch gegen Frankfurt gefehlt. Nun steht seiner Rückkehr nichts mehr im Wege. „Wir freuen uns, dass Jordan wieder mit dabei sein kann“, verkündete Polzin glücklich. Damit wird der 28-Jährige am Sonntag wieder zur Option für die zuletzt arg gebeutelte Hamburger Defensive.

Sollte es zudem auch Bornauw schaffen, würden sich Polzin auf einen Schlag wieder deutlich mehr Optionen eröffnen. Denn gerade das Pokalspiel offenbarte nach Bornauws Auswechslung einige Probleme in der neu zusammengestellten Dreierkette. Mit Shafiq Nandja und Jason Bisi-Mouelle verteidigten dort zwei Teenager.
Die Personalsorgen bleiben dennoch groß: Nicolai Remberg, Bilal Nadir, Fabio Vieira, Nicolas Capaldo und Yussuf Poulsen fallen ebenso unverändert aus wie der dopinggesperrte Mario Vuskovic. Zumindest in der Abwehr zeichnet sich aber ein leichter Positivtrend ab.

