Die Diagnose steht: Nicolai Remberg hat sich beim 3:2-Auswärtssieg des HSV gegen die TSG Hoffenheim einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen.
Das bestätigten MRT-Untersuchungen, die noch am Samstagabend durchgeführt wurden. Wie die Hamburger am Sonntagvormittag dann bestätigten, muss der Kapitän operiert werden und wird monatelang ausfallen.
Damit bewahrheitet sich der schlimme Verdacht, den Merlin Polzin schon unmittelbar nach der Partie geäußert hatte. „Bei Rambo sieht es absolut beschissen aus“, sagte der HSV-Trainer im Interview mit Sky. „Es besteht definitiv der Verdacht auf eine Kreuzbandverletzung. Wir müssen genauere Untersuchungen abwarten. Doch es sieht so aus, als ob es ihn ziemlich schlimm erwischt hätte.“

HSV muss Horror-Verlust auffangen
Die Untersuchungen im Athleticum am Volkspark brachten schließlich bittere Gewissheit. Womöglich muss der HSV für den Rest der Saison auf einen seiner absoluten Leistungsträger verzichten. Remberg wechselte im Sommer 2025 von Holstein Kiel an die Elbe und etablierte sich im defensiven Mittelfeld auf Anhieb als Stammspieler. Vor dieser Saison ernannte Polzin den 26-Jährigen sogar zum Kapitän. Damit wurde Remberg zum 35. Spielführer der HSV-Geschichte in der Bundesliga.
Wie sehr der Ausfall also nicht nur sportlich, sondern auch menschlich schmerzt, machte Polzin bereits nach dem Spiel deutlich: „Es ist ein bitterer Moment für ihn persönlich und für uns als Mannschaft, weil er genau der Spieler ist, der verkörpert, was den neuen HSV ausmachen soll.“

