Beim Test gegen den FC Kopenhagen im fast ausverkauften Volksparkstadion wurde ein neues Lied gespielt. Doch das kam bei den HSV-Fans gar nicht gut an.
Das Freundschaftsspiel war ein riesiges Event mit fast ausnahmslos guter Stimmung. Einen kleinen Kratzer bekam die besondere Atmosphäre kurz nach der Halbzeit. Das Spiel hatte gerade wieder begonnen, als ein neuer, bislang unbekannter Song über die Stadionlautsprecher lief.
Es war ein offenbar eigens auf die Partie gegen den befreundeten Klub aus Dänemark abgestimmtes Stück mit Dudelsack-Melodien und rockigen Gitarren. Die Lyrics gingen zum Beispiel so: „Von Hamburg bis nach Kopenhagen, eine Freundschaft, die wir immer tragen, über Meer und Wind hinaus. Der Norden ist unser Zuhaus.“ Eigentlich eine nette Hommage an die langjährige Fanfreundschaft beider Klubs.
KI-Song verärgert zahlreiche HSV-Fans
Wie die Bild berichtet, kam der Song aber nicht von einer echten Band. Die Fan-Hymne wurde von der künstlichen Intelligenz erschaffen. Und damit waren viele Anhänger überhaupt nicht einverstanden. Über alle sozialen Medien hinweg waren zahlreiche kritische Kommentare zu lesen, auf X schrieb ein Fan zum Beispiel: „Bitte spielt nie wieder KI-Musik im Stadion, was zur Hölle!“ Auf Instagram posteten viele, dass der KI-Song nicht hätte sein müssen oder forderten: „KI-Musik raus aus dem Volkspark!“

Der Song „Kopenhagen x HSV“ von „Block 12“ kam laut Infos der Bild in die Playlist, ohne dass die genaue Herkunft geprüft wurde. Damit sollte die Idee umgesetzt werden, die Fanverbundenheit auch mit Liedern zu betonen.
Mehre HSV-Songs von „Block 12“
Der „Künstler“ hat auf Spotify mehrere HSV-Songs veröffentlicht. Der am Sonntag gespielte Song kam erst am Freitag, also zwei Tage vor dem Test-Kick, online. In dem Song gibt es nicht nur zahlreiche deutsche Passagen über die Freundschaft des HSV und des FC Kopenhagen. Eine Strophe ist von der künstlichen Stimme sogar auf Dänisch zu hören.
Nach den Reaktionen ist klar: Dieses Lied wird es wohl nicht erneut in die Playlist für ein HSV-Event im Volksparkstadion schaffen.

