Terem Moffi feierte bei der 0:2-Niederlage des HSV gegen Borussia Dortmund sein Pflichtspiel-Debüt mit der Raute auf der Brust.
Und obwohl die Statistik des neuen Angreifers überschaubar ausfiel, hinterließ er bei Trainer Merlin Polzin einen bleibenden Eindruck.
Dabei war der Nigerianer erst Anfang der letzten Woche für rund zwei Millionen Euro von OGC Nizza in den Volkspark gewechselt. Nach wenigen Trainingseinheiten mit seinen neuen Teamkollegen stand Moffi bereits im Kader für den Bundesliga-Auftakt und durfte in der 67. Minute für Patson Daka auf den Platz.
Viel Zeit, um sich in Szene zu setzen, blieb dem 27-Jährigen also nicht. Ein Torschuss, sechs Ballkontakte und ein gewonnener Zweikampf stehen in der persönlichen Bilanz. Für Polzin sind diese Zahlen allerdings kein Maßstab für die Bewertung des Auftritts.

Polzin war zufrieden mit Moffis HSV-Debüt
Der HSV-Coach zeigte sich nach dem Spiel vielmehr angetan von den Anlagen seines Neuzugangs. „Terem hat genau die Dinge angedeutet oder auch schon umgesetzt, die wir von ihm erwarten“, erklärte Polzin. Besonders die körperliche Präsenz und die Laufwege des Stürmers hätten bereits erkennen lassen, warum sich der Klub um seine Verpflichtung bemüht habe.
„Er ist jemand, der vorne die Bälle anzieht, der sich behaupten kann“, beschrieb Polzin die Qualitäten des Knipsers. Darüber hinaus verfüge Moffi über „extremen Tiefgang“ und sei „mit sehr viel Geschwindigkeit ausgestattet“.
Zur Wahrheit gehört aber auch: Moffi hatte vor seinem Wechsel nach Hamburg in Nizza zuletzt nur mit der Reserve trainiert und dadurch große Teile der Sommervorbereitung verpasst. Entsprechend vorsichtig wollen die Verantwortlichen den Stürmer aufbauen.
Dennoch sah Polzin bereits beim Kurzeinsatz in Dortmund positive Ansätze. Moffi habe „direkt einen Einfluss auf das Spiel gehabt“, betonte der Trainer. Genau aus diesem Grund soll der Neuankömmling in den kommenden Wochen schrittweise mehr Spielzeit erhalten

