Der HSV will bis zur Schließung des Transferfensters noch einen rechten Schienenspieler verpflichten. Als realistischste Lösung kristallisiert sich Arthur heraus.
Der Brasilianer hat aktuell bei Bayer Leverkusen einen schweren Stand und soll verliehen werden, um Spielpraxis zu sammeln. Neben den Rothosen signalisierte auch Nordrivale Werder Bremen sein Interesse. Doch nach Informationen von Sky-Transferreporter Florian Plettenberg setzte sich der HSV durch und erzielte mit Arthur bereits eine mündliche Einigung.
Dennoch sei der Deal noch nicht unter Dach und Fach. Denn die Hanseaten würden derzeit noch mit Leverkusen über einen Leihvertrag handeln, der höchstwahrscheinlich keine Kaufoption enthalten wird. Der 2023 für sieben Millionen Euro Ablöse verpflichtete Arthur ist nämlich noch bis 2031 an den Werksklub gebunden und soll dorthin gestärkt von einer Bundesliga-internen Leihe zurückkehren.

HSV: Übernimmt Arthur von Jatta?
Beim HSV würde der immer wieder von Verletzungen aufgehaltene 23-Jährige, der sogar schon ein A-Länderspiel für die Selecao absolvierte, in Konkurrenz zu Bakery Jatta, der nach den Trennungen von William Mikelbrencis und Giorgi Gocholeishvili unangefochten war, treten. Das „Hamburger Urgestein“ – seit 2016 im Verein – genießt innerhalb des Teams und auch bei vielen Fans hohes Ansehen aufgrund der stets engagierten Spielweise sowie der Fähigkeit, sich nie aufzugeben.
Schon vor einem Jahr befand sich Jatta auf dem Abstellgleis, durfte teilweise nicht einmal mehr mit der Mannschaft trainieren. Er kämpfte sich aber zurück und etablierte sich in der abgelaufenen Rückserie sogar als Stammkraft. Die technischen Mängel bleiben auf Erstliga-Niveau dennoch offensichtlich, weshalb die Verantwortlichen sich schon frühzeitig mit Alternativen beschäftigen, die direkt in die Anfangsformation rücken könnten.
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Als Wunschlösung galt zunächst Elias Baum, der jedoch vom neuen Trainer Adi Hütter eine Perspektive aufgezeigt bekam und sich für einen Verbleib bei Eintracht Frankfurt entschied. Nun befindet sich der im Vergleich zu Jatta wesentlich spielstärkere sowie mit einer ebenfalls hohen Grundgeschwindigkeit ausgestattete Arthur in der Pole-Position und könnte schon bald im Volkspark auflaufen.
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