Der HSV treibt seine Suche nach Verstärkung für die Offensive voran. Neben Terem Moffi geistert nun ein weiter Name durch die Gerüchteküche.
So soll Daniel Jebbison vom AFC Bournemouth ebenfalls auf dem Zettel der Rothosen stehen. Wie Sky Sports UK und weitere Quellen von der Insel übereinstimmend berichten, beschäftigt sich der Bundesligist mit dem 22-jährigen Angreifer, der in der vergangenen Saison auf Leihbasis für Preston North End in der englischen Championship auflief. Dort absolvierte der kanadische Nationalspieler 40 Pflichtspiele und erzielte sechs Treffer. Jetzt könnte sein Weg unter Umständen nach Deutschland führen.
Jebbison bringt ein Profil mit, das durchaus zu den Vorstellungen des HSV passen könnte. Seine größte Stärke liegt in der Kombination aus Körperlichkeit und Dynamik. Mit einer Größe von 1,90 Metern verfügt er über eine beachtliche physische Präsenz, ist gleichzeitig aber beweglich und technisch versiert. Hinzu kommen eine gute Ballkontrolle sowie intelligente Laufwege ohne Ball.

Zuletzt machte Jebbison mit guten Leistungen in der Vorbereitung auf sich aufmerksam. Beim deutlichen 10:2-Erfolg von Bournemouth gegen den italienischen Erstligisten CFC Genua steuerte er ein Tor und zwei Vorlagen bei. In der Europa-League-Truppe des deutschen Trainers Marco Rose dürfte er trotzdem kaum Chancen auf regelmäßige Pflichtspieleinsätze haben.
HSV-Transfers stehen noch nicht vor dem Abschluss
Doch nicht nur Jebbison ist beim HSV ein Thema. Parallel dazu verfolgen die Hanseaten auch die Personalie Moffi. Das Interesse am Stürmer von OGC Nizza wurde von Sportdirektor Claus Costa sogar offiziell bestätigt. Allerdings machte der HSV-Verantwortliche deutlich, dass die Gespräche noch nicht vor dem Abschluss stehen.
Das gilt ebenfalls für Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw, der potenziell in die Fußstapfen von Leih-Sensation Luka Vuskovic treten könnte. „Uns sind beide Spieler bekannt, sie gehören zu einer Liste von Spielern, mit denen wir uns beschäftigen. Es ist nicht so, dass ein Abschluss unmittelbar bevorsteht“, erklärte Costa.

