Der HSV steht kurz vor der Verpflichtung seines dritten Neuzugangs! Nach Kofi Amoako und dem zuvor bereits geliehenen Albert Grønbaek dürfte in den kommenden Tagen auch Martin Adeline zum Team stoßen.
Wie die Mopo und das Abendblatt berichten, haben sich die Hamburger mit ES Troyes AC auf einen Wechsel des französischen Offensivspielers verständigt. Demnach akzeptierte der Ligue-1-Aufsteiger ein Angebot über vier Millionen Euro. Bereits am Montag wird Adeline zum Medizincheck im Volkspark erwartet. Verläuft dieser planmäßig, sollen anschließend die letzten Vertragsdetails geklärt werden, ehe der 22-Jährige seine Unterschrift unter ein langfristiges Arbeitspapier setzt.
Für den HSV wäre es ein bemerkenswerter Deal. Adeline gehörte in der vergangenen Saison zu den dominantesten Spielern der Ligue 2. Satte Zehn Tore und elf Vorlagen in 36 Pflichtspielen sprechen eine deutliche Sprache. Entsprechend rasant entwickelte sich auch sein Marktwert, der innerhalb eines Jahres von 700.000 Euro auf rund zehn Millionen Euro anstieg. Weil sein Vertrag in Frankreich jedoch nur noch bis 2027 läuft, können die Rothosen den Spielmacher offenbar deutlich unter seinem geschätzten Marktwert verpflichten.

HSV: Vieira-Wechsel jetzt vom Tisch?
Auch sportlich passt Adeline perfekt zu den Vorstellungen der Hanseaten. Der ehemalige U-Nationalspieler der Équipe Tricolore kann im offensiven Mittelfeld flexibel eingesetzt werden, gilt als laufstark, kreativ und torgefährlich. Ähnliche Qualitäten besitzt auch Fabio Vieira, der nach seiner erfolgreichen HSV-Leihe vorerst zum FC Arsenal zurückgekehrt ist. Zuletzt war Adeline daher immer wieder auch als dessen möglicher Nachfolger gehandelt worden.
Ein Transfer des Portugiesen ist durch die bevorstehende Verpflichtung allerdings nicht automatisch vom Tisch. Die HSV-Verantwortlichen arbeiten weiterhin an einer Lösung, um den Fanliebling dauerhaft an der Elbe halten können. Zur Wahrheit gehört aber: Diese Lösungsfindung gestaltet sich unverändert schwierig. Der Adeline-Deal dürfte nun zumindest dafür sorgen, dass der ganz große Druck aus den Verhandlungen mit Arsenal genommen wird.

