Der HSV kommt am morgigen Montag zur Leistungsdiagnostik zusammen. Zum Kader zählt dann auch der zuletzt verliehene Immmanuel Pherai.
Dabei verlief das halbjährige Engagement bei der SV Elversberg durchaus ansprechend. Der Offensivakteur sammelte regelmäßige Einsatzzeiten und brachte es in 13 Einsätzen auf immerhin vier Scorerpunkte. Letztlich krönten die Saarländer eine herausragende Saison mit dem ersten Bundesliga-Aufstieg ihrer Vereinsgeschichte. Dennoch verzichteten sie bislang auf die Nutzung der im Leihdeal verankerten Kaufoption.
Demnach hätte die SVE 1,5 Millionen Euro in die Hansestadt überweisen. Die Nachverhandlungen zur Reduzierung der Summe brachten bislang keine Einigung. Daher wird Pherai zu Vorbereitungsbeginn in Hamburg erwartet. Wie die Mopo berichtete, hielt seine Sommerpause nur kurz an. Seit fast einem Monat befinde sei der gebürtige Amsterdamer schon wieder im Training. Er arbeitete intensiv mit einem privaten Athletic-Coach an seiner Fitness.

Auch ohne Vieira könnte es für Pherai schwierig werden
Diese erwies sich seit dem Wechsel aus Braunschweig im Sommer 2023 als einer der Gründe, warum der hochveranlagte Pherai seine Fähigkeiten nur selten abrief. Insbesondere in der Aufstiegssaison wurde er immer wieder durch kleinere Verletzungen gestoppt. Anschließend setzte der lange auf den mittlerweile 25-Jährigen bauende Trainer Merlin Polzin auf andere Akteure, stand ihm in der Spielmacherrolle doch etwa Fábio Vieira zur Verfügung.
Eine feste Verpflichtung gestaltet sich allerdings schwierig, weshalb sich der HSV nach Alternativen umschaut. „Ich glaube, dass es selbstverständlich ist, dass wir in alle Richtungen denken müssen. Sich auf dem Transfermarkt auf einen Spieler zu konzentrieren und nicht im Hintergrund ein Stück weit sich auf alle Szenarien vorzubereiten, wäre nicht richtig“, unterstrich die neue Sportvorständin Kathleen Krüger bei ihrer Vorstellung nochmals.
Nur die Raute – von HSV-Fans für HSV-Fans
Eine potenzielle Lösung steht in dem vielseitigen Albert Grønbaek bereit, dessen Dienste sich der HSV rund 4,5 Millionen Euro kosten ließ. Inwieweit Pherai als Option gilt, werden die nächsten Wochen zeigen. Angesichts des nur noch bis 2027 laufenden Vertrags stellt die aktuelle Transferperiode die letzte Möglichkeit dar, bei einer Trennung noch eine entsprechende Ablöse zu erhalten.
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