HSV-Juwel Alexander Røssing-Lelesiit blickt auf einige schwierige Monate zurück. Der 19-Jährige arbeitet nach seiner erneuten Operation weiterhin an seinem Comeback.
Dabei hatte beim HSV zwischenzeitlich Hoffnung bestanden, dass das Offensivtalent noch vor dem Ende der vergangenen Saison wieder eine Option werden könnte. Doch nach seinem Syndesmosebandriss im Derby beim FC St. Pauli (0:0) Anfang des Jahres folgte im April der nächste Rückschlag.
Die Beschwerden im Sprunggelenk machten eine weitere Operation notwendig. Zwar verlief der Eingriff planmäßig, dennoch musste der Norweger den Reha-Prozess mehr oder weniger von vorne beginnen. Die Folge: Røssing-Lelesiit verpasst den Auftakt in die Sommervorbereitung und wird dem HSV noch mehrere Wochen fehlen.
Inzwischen ist der Youngster aber zurück in Hamburg und hat die nächsten Schritte seiner Rehabilitation aufgenommen. Gemeinsam mit Reha-Coach Sebastian Capel arbeitete er zuletzt erstmals wieder auf dem Trainingsplatz. „Es hat sich gut angefühlt“, berichtete Røssing-Lelesiit im Gespräch mit HSV.de. Aktuell gehe es darum, „Schritt für Schritt wieder beweglicher und muskulöser zu werden“.

Røssing-Lelesiit fiebert HSV-Comeback entgegen
Dabei will er auch vom Erfahrungsschatz aus seiner ersten langen Verletzungspause profiteren. „Es hilft mir sehr, immer zu wissen, welcher nächste Schritt auf mich wartet“, erklärte der Teenager. Dadurch gehe er deutlich gelassener mit der Situation um als noch zu Beginn des Jahres.
Zusätzliche Kraft schöpfte Røssing-Lelesiit auch in seiner Heimat Norwegen, wo er Zeit mit Familie und Freunden verbrachte. Deren Unterstützung habe ihm in den vergangenen Wochen besonders geholfen. Parallel dazu verfolgt er die Weltmeisterschaft und drückt seiner Nationalmannschaft die Daumen.
Sein Fokus liegt jedoch längst auf einem anderen Ziel. „Ich habe ein großes Bild vor Augen: Wieder im Volkspark Fußball spielen“, so der Flügelspieler. „Ich weiß genau, wie ich dorthin komme. Ich muss Schritt für Schritt gehen und darf keine Abkürzungen nehmen.“ Es wäre ihm nach harten Monaten nur zu wünschen.

