Der HSV gehört bekanntermaßen zu den populärsten Vereinen des Landes. Unter der Woche überquerte er die Grenze von 150.000 Mitgliedern.
Den Höchstwert zelebrierten die Hanseaten stilvoll, indem sie an am Hafen gegenüber der Fischauktionshalle ein Transparent mit der auch aus einem Fangesang bekannten Botschaft „Von der Elbe bis zur Isar. Immer wieder HSV“ platzierten. Dabei wurden die Vornamen sämtlicher Mitglieder auf das Transparent eingepflegt. „150.000 Mitglieder machen den HSV zu einer der stärksten Gemeinschaften im deutschen Sport. Sie sind das Herz unseres Vereins und tragen maßgeblich zu unserer positiven Entwicklung bei“, schwärmte Präsident Henrik Köncke.
Insbesondere in der jüngeren Vergangenheit nahm der Zulauf exorbitant zu. Noch im Sommer 2023 wies der HSV 100.000 Mitglieder auf. Maßgeblich zum Zuwachs trug die Ticketsituation bei. Denn als Nichtmitglied ist es mittlerweile äußerst kompliziert, Eintrittskarten zu ergattern – sowohl im Volksparkstadion als auch für Auswärtsspiele. In der abgelaufenen Spielzeit waren sämtliche 37 Hamburger Pflichtspiele ausverkauft.

HSV bewegt sich im oberen Bundesliga-Drittel
Darüber hinaus gelang es dem HSV, trotz sportlich schwieriger Jahre viele jüngere Fans an sich zu binden. „Unser Verein bringt Menschen generationsübergreifend zusammen: in den Sportabteilungen, im Volksparkstadion, in Hamburg und weit über die Stadt hinaus. So viele entscheiden sich bewusst dafür, dabei zu sein und den HSV mitzutragen. Ein Zeichen, das uns bewegt und bestätigt, was wir schon immer wussten: Die größte Stärke dieses Vereins sind seine Menschen“, lobte daher Vorstand Eric Huwer.
Die jüngsten Erfolgserlebnisse in Form des Aufstiegs sowie des souveränen Klassenerhalts brachten zudem nochmals neuen Schwung. Köncke scheint auch daher fest davon überzeugt, bald für 200.000 Mitglieder verantwortlich zu sein: „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir diese Marke auch knacken.“
Nur die Raute – von HSV-Fans für HSV-Fans
In Deutschland gelang bis lediglich dem herausragende 432.000 Mitglieder aufweisenden FC Bayern München, Borussia Dortmund sowie dem FC Schalke 04 der Sprung. Ligaweit bewegt sich der HSV aktuell auf Rang sechs. Der 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt liegen mit jeweils rund 160.000 in Reichweite.
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