Der historische Bundesliga-Aufstieg der SV 07 Elversberg sorgt auch beim HSV für lachende Gesichter. Die Verantwortlichen dürften den Erfolg des Überraschungsteams mit großem Interesse verfolgt haben.
Der Elversberger Aufstieg könnte den Rothosen gleich mehrere Millionen Euro in die Kassen spülen. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, gilt es als nahezu sicher, dass die Saarländer die Kaufoptionen für die aktuell verliehenen HSV-Profis Immanuel Pherai und Lukasz Poreba ziehen werden.
Für Poreba sollen rund 1,5 Millionen Euro fällig werden, bei Pherai könnte die Ablöse sogar noch etwas höher ausfallen. Insgesamt winken den Hamburgern damit Einnahmen von deutlich über drei Millionen Euro.
Darüber hinaus profitiert der HSV offenbar auch vom Transfer seines ehemaligen Nachwuchsspielers Raif Adam. Sportdirektor Claus Costa habe beim Verkauf des Talents erfolgsabhängige Bonuszahlungen ausgehandelt. Durch den geschafften Aufstieg könnte die ursprüngliche Ablöse von rund 400.000 Euro laut Bericht auf bis zu eine Million Euro anwachsen. Sollten die geschilderten Fälle allesamt eintreten, würden in diesem Sommer also bis zu vier Millionen Euro aus Elversberg nach Hamburg fließen.

HSV investiert in Amoako!
Für die Rothosen kommt dieser Geldregen zu einem günstigen Zeitpunkt. Nach dem geschafften Klassenerhalt richtet sich der Blick längst auf die Kaderplanung für die kommende Saison. Dort scheint der erste Neuzugang bereits festzustehen. So arbeitet der HSV intensiv an einer Verpflichtung von Kofi Amoako von Dynamo Dresden.
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Der 21-Jährige gilt als eines der spannendsten Mittelfeldtalente der 2. Bundesliga und überzeugte in der abgelaufenen Saison vor allem durch seine Zweikampfstärke. Dabei hätte der Wechsel sich anbahnende wohl deutlich günstiger ausfallen können. Wäre Dynamo abgestiegen, hätte offenbar eine niedrigere Ausstiegsklausel gegriffen.
Durch den Klassenerhalt der Dresdner dürfte der HSV nun zwischen ein und zwei Millionen Euro investieren müssen. Im Vergleich zu den kolportierten Forderungen aus dem Winter, als Dynamo angeblich bis zu acht Millionen Euro fordern konnte, ist der Deal aber weiterhin äußerst attraktiv.

