Beim HSV laufen die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren. Eine erste Neuerwerbung könnte schon in näherer Zukunft präsentiert werden.
Am Mittwochabend berichtete die Mopo nämlich, dass sich Kofi Amoako entschieden hat, von Dynamo Dresden zum Hamburger SV zu wechseln. Er sei von der Perspektive, die ihm die Verantwortlichen um Sportdirektor Claus Costa aufgezeigt haben überzeugt. Trotz zahlreicher anderer Anfragen sehe der deutsche Junioren-Nationalspieler einen Wechsel in die Hansestadt daher als passend für seinen nächsten Karriereschritt an.
Neben dem HSV sei auch das Interesse von Union Berlin verbrieft gewesen. Darüber hinaus wurde Amoako auch mit Premier-League-Vertreter Leeds United in Verbindung gebracht. Auf sich aufmerksam machte er mit einer starken Saison bei Dynamo Dresden. Dort absolvierte er 32 von 34 möglichen Saisonspielen, gehörte dabei fast ausschließlich der Startelf an und gefiel als defensiver Mittelfeldspieler nicht nur durch seine physische Präsenz und Dynamik, sondern auch durch fußballerische Qualitäten.

HSV kann bei Amoako die Ausstiegsklausel ziehen
Dementsprechend führt sein Weg nach nur einem Jahr fort aus Dresden ins Oberhaus. Welche Summe der HSV für eine Verpflichtung investieren müsste, ist noch nicht bekannt. Verhandlungen mit Dynamo dürften aber nicht von Nöten sein. Denn der den Nachwuchs von Hannover 96 und Wolfsburg durchlaufende Amoako solle eine Ausstiegsklausel mit festgeschriebener Ablöse verfügen – und könnte damit schon bald zum ersten Neuzugang für die Saison 2026/27 werden.
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Im Volkspark müsste sich der 21-Jährige durchaus hochkarätiger Konkurrenz stellen. Nicolai Remberg und – bei vollständiger Gesundheit – Albert Sambi Lokonga sind zentral gesetzt. Um das Duo herum bietet der Kader aktuell angesichts der endenden Leihen von Fábio Vieira und Albert Grønbaek jedoch kaum Alternativen an. Darüber hinaus ist der in Wolfsburg schon zwei Bundesliga-Kurzeinsätze erhaltende Amoako flexibel einsetzbar, könnte als Achter oder auch als Innenverteidiger fungieren. Bei schneller Anpassung an das erhöhte Tempo könnte er beim HSV schnell zum Zug kommen.
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