Mit einem Tor und einer Vorlage avancierte Albert Grønbaek gegen Eintracht Frankfurt zum Matchwinner. Bleibt der Däne über den Sommer hinaus beim HSV?
Diese Frage stellt sich nach dessen Gala-Vorstellung in der zweiten Halbzeit mehr denn je. Nach mehrwöchiger Verletzungspause zu Beginn seiner Zeit im Volkspark hatte Grønbaek schon in den letzten Wochen immer bessere Leistungen gezeigt.
In Frankfurt setzte Merlin Polzin den 24-Jährigen nun als linken Schienenspieler ein. Dort machte er in gänzlich ungewohnter Rolle ein herausragendes Spiel und deutete insbesondere mit der Vorlage zum 2:1 an, über welch besonderen technischen Qualitäten er verfügt.
„Ich bin einfach nur sehr glücklich. Heute hat es großen Spaß gemacht“, erklärte Grønbaek im Anschluss an die Partie. Über seinen Treffer zum 1:1 sagte er: „Manchmal braucht man auch ein bisschen Glück, aber auch ein Glückstor zählt.“

Grønbaek: „Ich mag es sehr beim HSV“
Pünktlich zur Schlussphase dieser Spielzeit finden Grønbaek und der HSV also immer besser zueinander. Die Krux: Der Offensiv-Allrounder ist nur geliehen und könnte nach Saisonende zu seinem Stammverein Stade Rennes zurückkehren. Die Rothosen haben jedoch eine Kaufoption über fünf Millionen Euro und damit alle Hebel in der eigenen Hand.
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„Ich freue mich auf die Gespräche im Sommer“, kündigte der aktuelle Alleinvorstand Eric Huwer (via Hamburger Abendblatt) nach dem Erfolg im Frankfurt an. „Der Transfer war ein absoluter Gewinn für uns. Nach der Verletzung mussten wir ein wenig auf ihn warten. Aber heute haben wir gesehen, dass sich das Warten gelohnt hat. Es fühlt sich so an, dass er sehr glücklich bei uns in Hamburg ist.“
Diese Tatsache bekräftigte Grønbaek sogar selbst. „Ich mag es sehr beim HSV und ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, die ich hier beim HSV erhalten habe“, machte er deutlich. Noch zwei Wochen bleiben ihm, um weitere Werbung in eigener Sache zu betreiben.

