Beim HSV richtet sich der Blick neben dem anstehenden Saisonendspurt auch auf die Zukunft mehrerer verliehener Profis.
Gleich fünf Spieler stehen temporär bei anderen Klubs unter Vertrag. Die Perspektiven für den kommenden Sommer könnten dabei nicht unterschiedlicher sein.
Am positivsten verläuft die Entwicklung bei Lukasz Poreba und Immanuel Pherai. Beide sind an die SV 07 Elversberg verliehen und mischen dort im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga mit. Poreba gehört seit Saisonbeginn zu den Leistungsträgern, Pherai hat sich nach seinem Winterwechsel ebenfalls schnell etabliert. Auch wenn der Spielmacher noch auf seinen ersten Scorerpunkt für die Saarländer wartet, stand er in den letzten Wochen immer häufiger in der Startelf.
Für den HSV ist die Situation dementsprechend komfortabel: Wie die Mopo berichtet, besitze Elversberg bei beiden Akteuren eine Kaufoption. Ein dauerhafter Abgang gilt daher als durchaus wahrscheinlich und wäre für alle Seiten eine logische Lösung.

HSV: Fragezeichen bei Sahiti, zwei Youngster glücklos
Deutlich komplizierter ist die Lage bei Emir Sahiti. Der Offensivspieler startete nach seiner Leihe zu Maccabi Tel Aviv furios, sammelte zu Beginn starke Scorerwerte. Dann wurde der Spielbetrieb aufgrund der angespannten Sicherheitslage im Nahen und Mittleren Osten gestoppt. Zwar soll dieser bald fortgestzt werden, jedoch unter besonderen Bedingungen und ohne Zuschauer. Wie es für Sahiti weitergeht, ist offen. Maccabi besitzt jedenfalls eine Kaufoption.
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Ganz anders sieht es bei Aboubaka Soumahoro und Joel Agyekum aus. Die jungen Abwehrmänner sollten eigentlich Spielpraxis sammeln, doch bislang ist das Gegenteil der Fall. Agyekum kommt bei Viktoria Köln kaum zum Zug, Soumahoro wartet bei AS Saint-Étienne sogar noch auf seinen ersten Einsatz. Beide befinden sich in einer sportlich schwierigen Situation. Somit werden Soumahoro und Agyekum im Sommer wohl ohne nennenswerte Einsatzzeit in den Volkspark zurückkehren.

