Die überraschende Trennung von Sebastian Kehl sorgt nicht nur beim BVB für Diskussionen. Der Name des ehemaligen Sportdirektors wird auch beim HSV gehandelt.
Doch passt Kehl wirklich zum HSV? Ein prominenter Fürsprecher liefert nun eine klare Einschätzung. Marcell Jansen, bis Juni 2025 Präsident der Rothosen, kann den Schritt jedenfalls nachvollziehen und nennt indirekt Argumente, die auch für einen möglichen Wechsel in den Volkspark sprechen könnten.
Im „Doppelpass“ bei Sport1 sagte er zur Trennung: „Ich kann die Entscheidung nur unterschreiben“. Besonders der Zeitpunkt sei aus seiner Sicht sinnvoll gewählt: „Jetzt ist die Länderspielpause, Dortmund weiß, dass das Thema in der Liga mit dem zweiten Platz gesetzt ist. Du hast nicht mehr das Risiko, aber du brauchst Planungssicherheit.“

Ex-HSV-Boss: „Kehl passt da ganz gut drauf“
Gerade dieser Aspekt könnte auch beim HSV eine zentrale Rolle spielen. Der Klub steht vor richtungsweisenden Wochen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wollen die Hanseaten bis Mai einen Nachfolger des im Dezember ausgeschiedenen Sportvorstands Stefan Kuntz präsentieren.
Jansen betonte entsprechend: „Du musst viele Entscheidungen treffen in den nächsten Wochen und Monaten, die wichtig werden.“ Daher wäre ein Manager mit klarer Linie und Erfahrung auf höchstem Niveau gefragt.
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Auch der Umgang bei der Trennung in Dortmund spricht für den 44-Jährigen. Jansen lobte, diese laufe „anscheinend mit gegenseitigem Respekt“ ab . Das könne ein Hinweis auf Professionalität und Führungsstärke sein.
Weiteren Rückenwind erhält die Personalie zudem von Jonas Boldt. Der frühere HSV-Sportvorstand erklärte zuletzt gegenüber Sport Bild: „Ich bin da nicht involviert, ich verfolge das natürlich, auch von außen. Die Kommunikation, was da benötigt wird an einem Profil. Und ich finde, da passt Sebastian Kehl ganz gut drauf.“

