Der so wichtige 2:1-Sieg des HSV über den VfL Wolfsburg hat viele Gesichter. Eines davon ist zweifelsohne William Mikelbrencis.
Der 22-jährige Rechtsverteidiger war auf der rechten Seite kaum zu stoppen, schaltete sich immer wieder mutig in die Offensive ein und brachte mehrere gefährliche Bälle in den Strafraum. Zwar fehlte dort häufig der Abnehmer, doch sein Tempo und seine Dynamik machten ihn zu einem der auffälligsten Spieler der Partie. Auch defensiv konnte sich Mikelbrencis nur wenig vorwerfen lassen.
Die starke Leistung in Wolfsburg war kein Zufall, sondern der vorläufige Höhepunkt einer gelungenen Woche. Bereits bei der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig hatte der Franzose überzeugt und in Abwesenheit von Bakery Jatta das Führungstor von Fabio Vieira vorbereitet. Auch beim 0:1 gegen Bayer Leverkusen gehörte er nach der frühen Verletzung Jattas und anschließender Einwechslung zu den stabilsten HSV-Profis.

Mikelbrencis mit guten Karten für HSV-Verlängerung
Da Jatta nun mehrere Wochen ausfällt und Giorgi Gocholeishvili zuletzt schwächelte, ist Mikelbrencis auf der rechten Abwehrseite derzeit gesetzt. Diese Entwicklung kommt für viele überraschend, denn noch vor einigen Monaten schien seine Zukunft beim HSV ungewiss. Der 2022 vom FC Metz verpflichtete Außenverteidiger galt zeitweise sogar als möglicher Verkaufskandidat. Auch im vergangenen Winter gab es Gerüchte: Laut L’Équipe soll der griechische Erstligist PAOK Saloniki starkes Interesse gezeigt haben.
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Unter Trainer Merlin Polzin erhielt Mikelbrencis jedoch neues Vertrauen und zahlt es aktuell mit starken Leistungen zurück. Entsprechend zufrieden sind die Verantwortlichen mit seiner Entwicklung. Laut übereinstimmenden Informationen von Hamburger Abendblatt und Bild möchte Sportdirektor Claus Costa zeitnah Gespräche über eine Vertragsverlängerung aufnehmen. Der aktuelle Kontrakt des Verteidigers läuft nach vier Jahren in diesem Sommer aus.

