Der frühere Nationalspieler Stefan Effenberg hat eine überraschende Personalidee für die Zukunft des FC Bayern. Sie führt zum HSV.
Im „Doppelpass“ auf Sport1 brachte der 57-Jährige HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes als möglichen künftigen Ersatzkeeper beim deutschen Rekordmeister ins Gespräch.
Effenberg zeichnete dabei ein konkretes Szenario für die kommenden Jahre in München. Demnach könnte Bayern-Kapitän Manuel Neuer seinen Vertrag noch einmal um ein Jahr verlängern, bevor er seine Karriere beendet. Danach würde der als großes Torwarttalent gehandelte Jonas Urbig zur neuen Nummer eins aufsteigen.
Für die Rolle dahinter hätte Effenberg eine klare Wunschlösung. „Die Nummer 2 hinter Urbig, das wird dann Heuer Fernandes vom HSV sein. Das würde ich mir wünschen“, erklärte der frühere Bayern-Profi in der Sendung. Der erfahrene Schlussmann der Hamburger habe aus Sicht Effenbergs das Niveau und die Konstanz, um auch bei einem Topklub eine wichtige Rolle zu übernehmen.

Effenberg will HSV-Keeper bei der WM sehen
Doch damit nicht genug: Effenberg sieht den 31-Jährigen sogar als Kandidaten für die deutsche Nationalmannschaft. Mit Blick auf die kommende WM formulierte er eine weitere klare Meinung. „Für mich wäre auch Heuer Fernandes die Nummer 2 im Nationalmannschaft-Kader bei der Weltmeisterschaft“, verriet der TV-Experte.
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Beim HSV fungiert Heuer Fernandes seit Jahren als verlässlicher Rückhalt. In der laufenden Saison rettete er den Hanseaten mit mehreren starken Paraden bereits wichtige Punkte und zählt zu den konstantesten Leistungsträgern des Teams.
Seine Zukunft ist allerdings noch offen. Der Vertrag des Torwarts im Volkspark läuft zum Saisonende aus, derzeit führen beide Seiten Gespräche über eine Verlängerung. Ob es zu einer Einigung kommt, ist bislang unklar. Im Winter verpflichteten die Rothosen mit dem Norweger Sander Tangvik zudem eine potenzielle Nummer eins für die Zukunft.

