Das Verletzungspech des HSV setzt sich fort. Auch Bakery Jatta wird den Rothosen auf absehbare Zeit nicht zur Verfügung stehen.
Der Rechtsverteidiger zog sich im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen (0:1) eine Verletzung im linken hinteren Oberschenkel zu und musste bereits in der 29. Minute ausgewechselt werden. Untersuchungen im Athleticum am Volkspark bestätigten am Donnerstag die Befürchtungen. Wie der Klub in seiner offiziellen Pressemitteilung bekannt gab, werde Jatta dem Team „für einige Wochen fehlen“.
Nachdem der Gambier weite Teile der Hinrunde au der Tribüne verbrachte, war er in den vergangenen zwölf Bundesliga-Spielen zehnmal im Einsatz, neunmal davon stand er in der Startelf. Im Sommer noch ein Streichkandidat, arbeitete sich Jatta im wahrsten Sinne des Wortes zurück in die Mannschaft.

Jatta ist nicht der einzige HSV-Verletzte
Der Ausfall des 27-Jährigen trifft die Rothosen mitten in einer wichtigen Saisonphase, in der jeder Leistungsträger gebraucht wird. Trainer und Team müssen nun Lösungen finden, um die Lücke auf Jattas Position zu schließen, während der Spieler sich in Ruhe erholen kann.
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In den kommenden Wochen dürfte daher viel Verantwortung auf William Mikelbrencis zurückfallen. Der Franzose zeigte sowohl gegen RB Leipzig (1:2) als auch nach Einwechslung gegen Leverkusen eine ordentliche Leistung. Giorgi Gocholeishvilli, der gegen die Werkself den gelb-gesperrten Miro Muheim vertrat, präsentierte sich zuletzt dagegen völlig außer Form und dürfte in Wolfsburg wieder auf der Ersatzbank Platz nehmen.
Trainer Merlin Polzin ist mit personellen Umbauten ohnehin bestens vertraut. Aktuell muss der HSV bereits auf Alexander Røssing-Lelesiit, Albert Grønbaek und Nicolas Capaldo verzichten. Gegen Leverkusen fielen zudem auch Yussuf Poulsen und Philip Otele aus. Beide Offensivspieler besitzen jedoch gute Karten auf eine Kader-Rückkehr am Wochenende. Bakery Jatta dagegen wird sich vorerst gedulden müssen.

