Der Hamburger SV bekommt es am heutigen Samstag um 15:30 Uhr zuhause mit dem VfB Stuttgart zu tun. Geht es nach den Rothosen, dann wird dieses Spiel auch gewonnen, genau wie letzte Woche gegen die TSG Hoffenheim.
Die Schwaben sind den Kraichgauern in manchen Elementen gar nicht unähnlich, haben aber insgesamt einfach mehr individuelle Qualität im Kader. Deswegen wird es, auch weil der HSV diesmal zuhause spielt, auch eine ganz andere Partie.
Dennoch: Zumindest die Schwächen der Stuttgarter sind mit denen vergleichbar, die Hoffenheim offenbart. Defensiv funktioniert nämlich nicht immer alles beim VfB. Und offensiv lässt man mitunter zu viel liegen.
HSV: Das sind die To-Dos für das Stuttgart-Spiel
Anhand der Vorzeichen und vor allem auch der letzten Leistungen der Hamburger ergeben sich einige Dinge, die man vor dem Spiel gegen die Schwaben besonders beachten muss. Natürlich wird es wichtig sein, gut zu verteidigen. Der HSV hat nach dem Abgang von Luka Vuskovic im Sommer noch immer nicht die finale Kompaktheit gefunden und wird versuchen müssen, jetzt Schritt für Schritt genau diese zu erreichen. Um leichtfertige Fehler zu vermeiden, sollte der HSV nicht zu viel Risiko gehen. Ein flacher Aufbau ist natürlich gerne gesehen, birgt aber gegen eine gut pressende Mannschaft aus Stuttgart Risiken.

Darauf aufbauend benötigt der HSV körperliche Präsenz. Den VfB spielerisch in die Schranken zu weisen, das wird nur schwer möglich sein. Eine gute Physis ist aber allemal ein Faktor, der spielentscheidend sein kann. Gerade dann nämlich, wenn der HSV zu einigen langen Bällen greift. Werden diese gespielt, dann ist es wichtig, dass die Zweikämpfe danach gewonnen werden, um den Ball festzumachen, nicht direkt wieder in die Defensive gedrückt zu werden.
Und darauf baut auch der dritte essenzielle Punkt auf: Die Entlastung. Für die Polzin-Elf ist es wichtig, immer wieder Nadelstiche im Spiel nach vorne zu setzen. Hierbei dürfte allen voran Fabio Vieira eine Schlüsselrolle einnehmen. Er ist nämlich ein Spieler, der schnell im Kopf ist und gleichzeitig die Technik mitbringt, um Dinge zu initiieren. Wenn er einen guten Tag hat und dann noch die Basics auf den Platz gebracht werden, dann ist vieles möglich.

