Nach vier langen Jahren steht Mario Vuskovic kurz vor der Rückkehr in den Spielbetrieb. Für den Tag seines Comebacks plant der HSV ein ganz besonderes Schmankerl.
Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, haben die Rothosen für den 15. November ein besonderes Testspiel vereinbart. Im Volksparkstadion geht es demnach gegen Hajduk Split, den Heimatverein des kroatischen Abwehrspielers.
Die Begegnung am ersten Tag nach Ablauf des Berufsverbots ist offenbar seit längerer Zeit vorbereitet worden. Beide Klubs sollen die Verträge bereits Ende vergangener Woche unterzeichnet haben. Am Mittwoch veröffentlichte der HSV zudem ein vielsagendes Video in den sozialen Medien. Darauf war eine Postkarte zu sehen, die von Hamburg nach Kroatien geschickt wurde. „Wir warten schon gespannt darauf, euch bald im Volksparkstadion zu begrüßen. Wir freuen uns riesig auf eure Ankunft!!“, hieß es handschriftlich auf Kroatisch. Ein Zusammenhang mit der Vuskovic-Rückkehr ist die logische Schlussfolgerung.
Die Postkarte geht auf Reisen! 📬 Next highlight coming soon… 👀🔷
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— Hamburger SV (@HSV) October 14, 2026
Offiziell bestätigt ist das Duell bislang nicht, doch das dürfte sich schon bald ändern. Denn laut Abendblatt soll der Ticketverkauf voraussichtlich an diesem Freitag beginnen. Angesichts der großen Anteilnahme rund um die Situation des 24-Jährigen wird das Interesse mit hoher Wahrscheinlichkeit enorm sein. Sogar ein ausverkauftes Volksparkstadion erscheint durchaus realistisch.
HSV mit Härtetest vor dem Nordderby
Ein weiterer positiver Aspekt: Cheftrainer Merlin Polzin könnte Vuskovic erstmals wieder unter Wettkampfbedingungen beobachten. Zwar darf der Innenverteidiger seit dem 15. September wieder mit der Mannschaft trainieren, Testspiele waren ihm bislang jedoch nicht erlaubt.

Mit Hajduk wartet zudem ein anspruchsvoller Gegner: Der kroatische Traditionsklub steht nach neun Spieltagen an der Tabellenspitze der heimischen Liga und ist auch international in der UEFA Conference League vertreten. Für Vuskovic wird das Duell also in jeglicher Hinsicht zu einem wichtigen Härtetest.
Nur eine Woche später (22. November) steht nämlich das Nordderby bei Werder Bremen an. Ob der Publikumsliebling gegen den Erzrivalen von der Weser bereits für den Kader oder sogar für die Startelf infrage kommt, dürfte auch vom Auftritt gegen seinen Heimatverein abhängen.

